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Eric Mührel: Sozialpädagogik macht Schule. Eine alte richtungsweisende
hinzugefügt: 22-06-2007
Die Sozialpädagogik in Deutschland ist in eine tiefe Krise geraten. Dafür spricht der anhaltende Selbstzweifel über ihre gesellschaftliche Aufgabe, ihr professionelles Selbstverständnis und ihre wissenschaftliche Verortung innerhalb oder außerhalb der Erziehungswissenschaften. Ein Beispiel für diesen Selbstzweifel ist die in 2002 entbrannte Diskussion über die vermeintlichen Abgesänge auf die Sozialpädagogik, die u.a. Jürgen Reyer, Christian Niemeyer und Michael Winkler zu einer Debatte um einen Weck- oder eben Nachruf auf die Sozialpädagogik inspirierte.1 Dass dieser Selbstzweifel anhaltend ist, dafür spricht der Themenschwerpunkt des Jahrestreffens der Sektion Sozialpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft im Mai 2005: Der Untertitel lautet: Ist die Sozialpädagogik noch zu retten?"(Einleitung)