
Neben der Ressourcenveränderung des Einzelnen hat Sozialpädagogik also auch einen gesellschaftlichen Blick. Das heißt, sowohl der einzelne als auch sein Umfeld wird betrachtet. Lebenslagen meint hierbei die Gesamtheit der Fähigkeiten der Person als auch des Rahmens, in dem der Einzelne steckt.
Je nach Fokus lässt sich die sozialpädagogische Arbeit aufteilen in
Liegt bei der Einzelfallarbeit der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Lebenslage des Einzelnen und bei der Gruppenarbeit auf dem Erlernen sozialer Kompetenzen, so hat die Gemeinwesenarbeit die Verbesserung der Strukturen eines Gemeinwesens und damit auch seiner Bewohner im Sinne.
Ausbildung
In der Praxis gibt es heute in Deutschland keine bedeutenden Unterschiede mehr zwischen Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Da aber die Inhalte der Ausbildung zum Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter Ländersache sind, ist sie somit von Bundesland zu Bundesland verschieden. Jedoch wird in länderübergreifenden Arbeitsgemeinschaften und auf den Kultusministerkonferenzen über Modelle, die sich an internationalen Standards anlehnen, für eine einheitliche Ausbildung und Berufsbezeichnung diskutiert.
Studiert wird Sozialpädagogik/Sozialarbeit vorwiegend an Hochschulen, Fachhochschulen oder Berufsakademien, vereinzelt auch an Universitäten. Noch immer bieten einige Fachhochschulen entweder einen oder getrennte, die meisten mittlerweile aber einen gemeinsamen Studiengang an, wobei man sich in einigen Bundesländern während des Hauptstudiums für einen der beiden Abschlüsse entscheiden muss, in anderen erhält man den Doppeltitel "Diplom-Sozialpädagoge/Sozialarbeiter". Viele Fachhochschulen, die beide Studiengänge anbieten, nennen sich auch "Fachhochschule für Sozialwesen".
Folgende Teilgebiete sind je nach Ausbildungsstätte mehr oder weniger wichtige Bestandteile des Studiums:
Klassische Berufsfelder
Quelle: Wikipedia
Weitere Infos: Dipl.-Sozialpädagoge/-pädagogin (FH)
Weitere Infos: Dipl.-Sozialpädagoge/-pädagogin (Uni)



