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Ehrenamtliches Engagement zahlt sich doppelt aus – Schutzbengel-Award ehrt erneut engagierte Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche
hinzugefügt am 25-01-2010 von Warras // twitter - facebook
Rummelsberg, 25. Januar 2010. Die Aktion Schutzbengel, unter Schirmherrschaft von Heikko Deutschmann, wird zum dritten Mal bundesweit Menschen und Institutionen für vorbildliches, ehrenamtliches Engagement zu Gunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher ehren. Ab sofort startet die dritte Auslobung des Schutzbengel-Award 2010 mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Bewerbungsschluss für den Schutzbengel-Award ist der 01.03.2010.

Als Fürsprecher für junge Menschen möchte die Aktion Schutzbengel aufzeigen, dass Engagement für Kinder und Jugendliche eine zukunftsweisende, gesellschaftliche Aufgabe ist. Mit der Auslobung des Schutzbengel-Award soll auf vorbildliche und nachahmenswerte Initiativen in Deutschland aufmerksam gemacht werden. Die Ehrung soll andere Menschen motivieren, in ihrem Umfeld ähnliche Hilfen zu initiieren. Denn jeder ist nötig, damit alle Kinder und Jugendliche behütet und geschützt aufwachsen können und keiner verloren geht.

Den Preis können bundesweit Menschen und Institutionen erhalten, die sich in besonderem Maße auf ehrenamtlicher Basis für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen. Die Bewerbungsunterlagen können ab sofort über das Internet unter http://www.aktion-schutzbengel.de heruntergeladen oder schriftlich und telefonisch angefordert werden. Bewerbungsschluss ist am 01.03.2010.

Die Gewinner des Schutzbengel-Awards 2009 wurden im Oktober 2009 im Rahmen der Aktionswoche Bürgerschaftliches Engagement in Nürnberg geehrt. Ausgezeichnet wurden folgende Initiativen:

5.000 Euro gingen an die Hip Hop Tanzgruppe Gonzalez – „Tanzen statt Gewalt“, welche 200 Kindern im Alter von 4 bis 22 Jahren kostenlosen Tanzunterricht anbietet. Die 2001 von Jorge und Manuela Gonzales in Geislingen gegründete Tanzgruppe bietet insbesondere Kindern und Jugendlichen mit Migrations-hintergrund eine integrative Anlaufstelle und eine sinnvolle, sportliche Freizeitbeschäftigung.

Ebenfalls gewonnen hat das kriminalpräventive Jugendschutzprojekt „Plan haben“. Es wurde 1996 durch die Arbeitsgemeinschaft Jugend des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Norderstedt ins Leben gerufen. Ziel ist die Vermittlung und Begleitung von verhaltensauffälligen und straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden durch einen erwachsenen Paten.

Der Award 2010 wird den Preisträgern persönlich von dem Schirmherrn der Aktion Schutzbengel, Heikko Deutschmann, überreicht werden. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird von der Curacon GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Verfügung gestellt und kann höchsten zweigeteilt werden.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt über die Jury des wissenschaftlichen Beirats der Aktion Schutzbengel. Die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats sind:
Ekin Deligöz (Kinder- und familienpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen)
Ulrich Deupmann (Leiter des Haupstadtbüros der "Bild am Sonntag")
Harald Frei (Geschäftsführer der Rummelsberger Dienste für Menschen gGmbH)
Joachim Herrmann (MdL und Bayerischer Innenminister)
Michael Löher (Geschäftsführer und Vorstand des Deutschen Vereins)
Reiner Prölß (Diplom-Pädagoge (Univ.), Diplom-Sozialpädagoge (FH), Berufsmäßiger Stadtrat für Jugend, Familie und Soziales in Nürnberg)
Professor Dr. Thomas Rauschenbach (Vorstand und Direktor des Deutschen Jugendinstituts e.V.)
Professor Dr. Bernd-Rüdeger Sonnen (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe)
Michael Stahl (Geschäftsführer der CURACON GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft)
Prof. Dr. Elisabeth Wacker (Technische Universität Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften, Rehabilitationssoziologie)

Gemeinsam mit dem Schirmherrn Heikko Deutschmann, sehen sich die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats als Interessenvertreter für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Deutschland. Sie wollen die Verantwortlichkeit aller für den Nachwuchs ins Bewusstsein rücken, um dadurch ein Netzwerk für Schutz und Chancen aufzubauen. Der Schutzbengel-Award soll andere dazu Ermutigen, sich aktiv für benachteiligte Kinder und Jugendliche einzusetzen. Ehrenamtliches Engagement zahlt sich doppelt aus: Für benachteiligte Kinder und Jugendliche und für Ehrenamtliche, die ein nachahmenswertes Zeichen in unserer Gesellschaft setzen und öffentliche Annerkennung erfahren.

Pressekontakt:
Christian Oerthel, Geschäftsführer
Rummelsberg 20a
90592 Schwarzenbruck
Telefon: 09128-50-2711, Telefax: 09128-50-2669
Email: aktion-schutzbengel@rummelsberger.net ,Website: http://www.aktion-schutzbengel.de