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Neue Studie: 9 von 10 Eltern begrüßen neue Alterskennzeichen bei Apps
hinzugefügt am 26-01-2016 von Warras
- Fast alle Eltern kennen die Alterskennzeichen der USK
- Über 90 Prozent finden Bewertungen für Spiele und Apps sinnvoll
- Eltern kennen häufig technische Jugendschutzfilter, jeder zweite nutzt diese
- Technische Schutzsysteme besonders für Eltern von 7 bis 13 Jährigen relevant
- Daten und Grafiken der Studie im Anhang


Berlin, 26. Januar 2016 | Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternehmens respondi kennt so gut wie jeder Vater und jede Mutter die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Neun von zehn Eltern finden die USK-Bewertungen sinnvoll. Das gilt auch für die neuen Alterskennzeichen, die die USK seit 2015 auch für Apps u.a. im Google Play Store vergibt. Dabei sind Müttern die USK-Bewertungen etwas wichtiger als Vätern.

Auch die zusätzlichen Angaben, die die USK bei Apps macht, werden von Eltern als sehr sinnvoll bewertet. Dazu zählen sowohl Informationen zu den Bewertungsgründen wie beispielsweise abstrakte Gewalt oder explizite Sprache als auch Angaben zu Möglichkeiten von Online-Käufen oder Nutzerkommunikation.

Zahlreiche mobile und stationäre Endgeräte wie PC, Smartphones, Spielekonsolen bieten vorinstallierte Jugendschutzprogramme, mit denen Eltern bestimmte Inhalte für ihre Kinder filtern lassen können. Obwohl dies 80 Prozent der Eltern bekannt ist, werden solche Filter nur von rund der Hälfte der Befragten genutzt. In Familien mit Kindern im Alter zwischen 7 und 13 Jahren werden entsprechende Systeme am häufigsten eingesetzt. Je jünger die Eltern dabei sind, desto wahrscheinlicher ist die Nutzung. Die Mehrheit der Nichtnutzer sieht schlicht keinen eigenen Bedarf für Jugendschutzsysteme. Gerade jüngere Kinder werden bei der Mediennutzung häufig durch die Eltern begleitet, weshalb diese eher auf technische Beschränkungen verzichten. Deutlich weniger Eltern gaben dagegen an, dass sie kein Vertrauen in solche Programme hätten oder diese zu kompliziert wären. Auch technisch zeigten sich Eltern generell mit den Jugendschutzprogrammen zufrieden. Nur 5,4 Prozent der Nicht-Nutzer hi
elten die Programme für technisch fehlerhaft.

„Wir freuen uns, dass die Ergebnisse so klar belegen, dass die Altersbewertungen der USK für Eltern eine elementare Unterstützung in der Medienerziehung sind“, so Felix Falk, Geschäftsführer der USK. „Die sehr guten Rückmeldungen zu den USK-Kennzeichen bei Apps motivieren uns, diesen Weg gemeinsam mit unseren internationalen Partnern weiter zu gehen. Bei den Jugendschutzprogrammen zeigen die Ergebnisse zudem, dass diese bekannt sind und, dort wo Eltern diese für sinnvoll erachten, meist auch eingesetzt werden.“

Für die Umfrage wurden im Dezember 2015 insgesamt 1.000 Eltern durch das Marktforschungsunternehmen respondi befragt.

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Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist zuständig für die Prüfung von Computerspielen und Apps in Deutschland. Sie wurde 1994 als gemeinnützige Einrichtung gegründet. Die USK ist sowohl unter dem Jugendschutzgesetz als auch für den Online-Bereich unter dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag als zuständige Selbstkontrolle staatlich anerkannt. Im Bereich des Jugendschutzgesetzes vergeben staatliche Vertreter am Ende eines USK-Verfahrens die Alterskennzeichen. Darüber hinaus ist die USK Gründungsmitglied der International Age Rating Coalition (IARC), ein globales System, in dem Alterskennzeichen der USK auch für Online-Spiele und Apps vergeben werden.

Zahlreiche Unternehmen haben sich der USK im Onlinebereich als Mitglieder angeschlossen, um beim Thema Jugendschutz dauerhaft und besonders eng mit der Selbstkontrolle zusammenzuarbeiten. Dazu zählen unter anderem 4Players, Crytek, EA, Gameforge, King.com, McGame, Netzkino, Nintendo und Nvidia.


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