Start : Archiv : Jugendhilfe
Thu, 08 Oct 2026 15:42:51 +0000
The enhancement of community-based, ambulant care for children with serious behavioural problems (in German: "Ambulantisierung") implies supporting them as long as possible in their own family environment. One tries to avoid an out-of-home placement. This policy, strongly underlined during the last 20 years, shows merits but also raises questions. The emphasis on ambulant care and treatment was coupled with a decline in availability and appreciation of residential childcare services. Based on a theoretical (...)
Thu, 08 Oct 2026 15:42:50 +0000
Much has been invested in the development of dealing with problematic childrearing situations in a professional diagnostic way in the Netherlands over the past few decades. In this article three developments that have been of importance in this respect will be discussed. In connection with these developments the so-called Hypothetical Testing Model (HTM) has been drawn up. Beside the fact that the Hypothetical Testing Model can provide precise guidelines for the training of future professionals as (...)
Thu, 08 Oct 2026 14:36:12 +0000
Im Beitrag geht es um Ausstiege aus dem Elternhaus als individualisierte Lebensläufe. Es werden der Kontext der bisherigen Ungleichheits- und Mobilitätsforschung als familialistisches Paradigma skizziert, das die Überformung der bürgerlichen Familie verstärkt statt sie zu untersuchen. Infolgedessen kommen nicht-familiale Lebensläufe nicht in den Blick. Daher ist es keine empirische Aussage, sondern ein Artefakt, dass nur noch von elterlich geprägten und nicht mehr von individualisierten Lebensläufen (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:17 +0000
Dieser Beitrag beleuchtet die Chancen, Grenzen und zentralen Wirkmechanismen aufsuchender psychodynamischer Eltern-Säugling/Kleinkind-Psychotherapie (ESKP) in Institutionen der deutschen Kinder- und Jugendhilfe, die Eltern mit ihren Säuglingen und Kleinkindern in «Gemeinsamen Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder» nach §19 des VIII Sozialgesetzbuches betreuen. Welche Erfahrungen psychodynamisch arbeitende Eltern-Säugling/Kleinkind-Therapeut*innen in diesem Kontext machen und vor welchen Herausforderungen (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Die selbst- oder fremdbestimmte Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in einer Maßnahme der stationären Erziehungshilfe stellt einen starken Eingriff in deren biografischen Verlauf dar. Über die langfristigen (sozialisatorischen) Auswirkungen des Aufwachsens in Einrichtungen der Heimerziehung sind nur wenige Erkenntnisse vorhanden. In diesem Artikel gehen wir anhand einer Einzelfallanalyse der Frage nach, welche Sozialisationseffekte aus dem Lebensereignis Heimerziehung emergieren und wie sie (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Der Aufbau von Vertrauen wird in Theorie und Praxis Sozialer Arbeit als Voraussetzung für Hilfe diskutiert. Wenn eine sozialpädagogische Familienbegleitung (SPF) als Massnahme im zivilrechtlichen Kindesschutzbereich angeordnet ist, geht ihr Hilfeauftrag mit einem Schutzauftrag einher, manchmal auch gegen den Willen der Betroffenen. Es ist anzunehmen, dass der Aufbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit erschwert ist. Der Beitrag beleuchtet auf der Grundlage einer rekonstruktiven Studie den Aufbau (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Der Beitrag konzentriert sich auf die Trennungs- und Scheidungsberatung, ein Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe, dem seit der Einführung des gemeinsamen Sorgerechts im Rahmen der Kindschaftsrechtsreform 1998 die vorrangige Zuständigkeit für die Regulierung von Familien nach elterlicher Trennung zukommt. Ausgehend von der These, dass auch Nachtrennungsfamilien Prozesse der Nomosbildung durchlaufen, zeigt der Beitrag, mit welchen Sinn- und Sozialisationsangeboten Eltern in der Trennungs- und (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Der Abschluss einer Berufsausbildung ist für alle Jugendlichen eine sozialisationsrelevante Entwicklungsaufgabe. Für Jugendliche, die in Heimen leben, ist dieser Entwicklungsschritt besonders anforderungsreich. Im Artikel werden Ergebnisse einer qualitativ-explorativen Studie präsentiert, welche die Perspektive von Jugendlichen und Sozialpädagog*innen berücksichtigt. Im Zentrum stehen die Herausforderungen bei der Berufswahl, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sowie die Unterstützung durch (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Wenn es in den stationären Hilfen zur Erziehung zu Abbrüchen kommt, wird die Ursache meist schnell bei den Jugendlichen bzw. deren Schwierigkeiten, sich auf die Betreuung einzulassen, gesehen. Institutionelle Bedingungen oder psychosoziale Dynamiken in der pädagogischen Beziehung können jedoch auch bei Sozialarbeiter*innen zu latenten Aggressionen, Distanzierungswünschen oder Abwehr gegenüber den Jugendlichen führen, die den Fachpersonen nicht bewusst sind, die aber einen großen Einfluss auf die (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Im vorliegenden vierten Heft der Zeitschrift „Gesellschaft. Individuum. Sozialisation. Zeitschrift für Sozialisationsforschung“ wird die sozialisatorische Bedeutung von verschiedenen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe in den Blick genommen. Anhand aktueller Untersuchungen werden die fachliche Ausgestaltung von Sozialisationskontexten und -prozessen sowie damit verbundene Herausforderungen und Schwierigkeiten aufgezeigt. Neben der Perspektive der Fachkräfte liegt dabei ein Schwerpunkt auf den Erfahrungen (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Werden Jugendliche aufgrund psychosozialer Krisen in einer jugendpsychiatrischen Klinik stationär behandelt, tritt diese als Repräsentantin des medizinisch-therapeutischen Handlungssystems und spezifische Form der institutionellen Krisenbearbeitung als institutioneller Dritter in die Dyade aus Adoleszenten und deren Familien ein. Gestützt auf Erkenntnisse rekonstruktiver Fallstudien wird der heuristische Mehrwert einer triadischen Perspektive auf Sozialisations- und adoleszente Bildungsprozesse im (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Der Beitrag hat die öffentliche Wahrnehmung von Pflegekindern in der Schweiz zum Thema. Pflegekinder werden bisher meist als passive Objekte dargestellt, ihre Handlungsfähigkeit als Subjekte und Akteure wird selten (an-)erkannt. Basierend auf theoretischen Prämissen der sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung zu Kindern als Akteuren, kindlicher agency und Partizipation wird untersucht, wie Pflegekinder in Schweizer Print- und online-Medien dargestellt werden. Diese medialen Darstellungen stehen (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Die Zunahme von Kindern und Jugendlichen als Tatverdächtige bei Sexualdelikten sowie eine Verschärfung von Strafen und eine gesellschaftlich steigende Punitivität in diesem Bereich sind Entwicklungen, die auch Auswirkungen auf die Jugendhilfe haben. Sozialpädagogische Angebote für sexuell übergriffige Kinder und Jugendliche und der Umgang durch das soziale Umfeld können einen Einfluss auf Desistance-Prozesse und Resozialisierung haben. Wie diese von den Minderjährigen selbst wahrgenommen werden, (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Die Beschulung von Kindern und Jugendlichen, die in Heimerziehung leben, und als „unbeschulbar“ im öffentlichen Schulsystem gelten, ist Gegenstand des Beitrags. In Kooperation zwischen (Förder-)Schule und Kinder- und Jugendhilfe werden ersetzende Schulen für die Beschulung geschaffen. Der Beitrag stellt Schulen der Heimerziehung vor und diskutiert das Phänomen einerseits hinsichtlich der ungleichheitsförderlichen strukturellen Mechanismen des Schulsystems. Andererseits werden soziale Exklusionen (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Junge Menschen in bio-psycho-sozialen Problemlagen werden häufig sowohl durch Angebote der Jugendhilfe als auch der Jugendpsychiatrie betreut. Die Kooperation der beiden Systeme spielt eine zentrale Rolle im Fachdiskurs, zumal die Herausforderungen der besonderen Bedarfslagen und der notwendigen Zusammenarbeit zweier Hilfesysteme mit divergierenden Systemlogiken mit Verschiebungen und Abbrüchen in Verbindung gebracht werden. Zur Perspektive der Nutzer*innen als Akteur*innen zwischen beiden Systemen (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Im Fokus des Beitrags stehen die Fragen, wie Care Leaver sprich Jugendliche und junge Erwachsene, die das Heim verlassen haben, den Sozialisationskontext stationäre Erziehungshilfe wahrnehmen und welche fachlichen und fachpolitischen Schlussfolgerungen sich hieraus ziehen lassen. Zum einen wird aufgezeigt, inwiefern die stationäre Einrichtung Heim von den Befragten als ein von der Aussenwelt separierter Kontext erlebt wird. Zum anderen wird diskutiert, welche Bedeutung die spezifische Kontur und (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Peers gelten im Jugendalter als wichtiger Sozialisationskontext und sind relevant für die Identitätsentwicklung und das Wohlbefinden junger Menschen. Studien zeigen, dass Peerbeziehungen heute vor allem auch über digitale Medien gepflegt werden – so zumindest bei Jugendlichen, die in Familienhaushalten aufwachsen. Wie bedeutsam digitale Medien für die Peerbeziehungen von jungen Menschen sind, die in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe leben, ist dagegen bislang kaum erforscht. Daher (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:14:16 +0000
Im Beitrag werden Hinwendungen zum Rechtsextremismus aus theoretischer Perspektive als Prozesse (politischer) Sozialisation begriffen, in denen junge Menschen – entgegen den Erwartungen demokratischer Gesellschaften – extremistische Weltsichten und Zugehörigkeiten entwickeln und konsolidieren. Ausgehend von der Überlegung, dass eine Sozialisation in den Rechtsextremismus grundsätzlich ein offener und damit auch umkehrbarer Prozess ist, wird die Abkehr vom Rechtsextremismus ebenfalls als sozialisatorischer (...)
Thu, 08 Oct 2026 00:04:43 +0000
Der Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V. (Vereinsregister 10699 beim Amtsgericht Dresden) ist anerkannter freier Träger der Jugendhilfe und betreibt derzeit 26 Kindertageseinrichtungen in den Landkreisen Meißen, Bautzen, Sächsische Schweiz- Osterzgebirge und der Stadt Dresden mit mehr als 3.800 täglich betreuten Kindern. Die Volkssolidarität kann seit 1945 auf eine langjährige Tradition der Betreuung von Kindern im Land Sachsen zurückblicken. Ab Mitte der 50er Jahre sollte die (...)
Wed, 07 Oct 2026 23:53:37 +0000
Dieser Beitrag beleuchtet die Chancen, Grenzen und zentralen Wirkmechanismen aufsuchender psychodynamischer Eltern-Säugling/Kleinkind-Psychotherapie (ESKP) in Institutionen der deutschen Kinder- und Jugendhilfe, die Eltern mit ihren Säuglingen und Kleinkindern in «Gemeinsamen Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder» nach §19 des VIII Sozialgesetzbuches betreuen. Welche Erfahrungen psychodynamisch arbeitende Eltern-Säugling/Kleinkind-Therapeut*innen in diesem Kontext machen und vor welchen Herausforderungen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:37 +0000
Zusammenfassung: Fragestellung: Die stark anwachsenden Klinikeintritte sind eine Herausforderung für die jugendpsychiatrische Versorgung und die Politik. An den Versorgungsschnittstellen ist die stationäre Jugendhilfe zunehmend mitbetroffen. Zur Erfassung des Ausmaßes fehlen Untersuchungen zur Prävalenz psychischer Störungen und zum Belastungsgrad in Jugendheimen weitgehend, insbesondere Langzeituntersuchungen, welche die Frage ihrer zu vermutenden Zunahme beantworten. Als einer psychiatrisch-psychologisch (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:37 +0000
Zusammenfassung: Die sprachliche Bildung und Förderung ist zentrale Aufgabe von Kindertageseinrichtungen und ein Praxisfeld, in dem sich viele Professionalisierungsbestrebungen (u.a. Einführung von Sprachstandserfassungen, kompensatorische Sprachfördermaßnahmen) finden. Kitas als örtlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe sind insbesondere im Sinne der Vermeidung von Benachteiligungen und der Förderung von Entwicklung (§ 1 SGB 8) gefordert, professionell zu handeln. Ziel der explorativen Studie (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:37 +0000
Was ist zu diesem Thema bereits bekannt? Kinder psychisch kranker Eltern haben ein erhöhtes Risiko, selbst psychische Krankheiten zu entwickeln. Die Elternrolle wird im psychiatrischen Kontext oft vernachlässigt, und es gibt zu wenig familienorientierte Komplexangebote. Wie wird eine neue Perspektive eingebracht? Das Wertequadrat unterstützt eine Balance zwischen Defizit- und Ressourcenorientierung. Was sind die Auswirkungen auf die Praxis? Psychiatrische Fachkräfte sollten das Kindeswohl bei der (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:33 +0000
Zusammenfassung. Die Geschlossene Unterbringung in der Jugendhilfe (GU) ist seit Jahrzehnten ein kontroverses Thema in der Betreuung schwer verhaltensauffälliger Jugendlicher. Dabei wird zum einen eine nicht selten ideologische Debatte um die rechtliche und die ethische Zulässigkeit des Freiheitsentzuges geführt, zum anderen die Frage der geeigneten Versorgung von erheblich belasteten Jugendlichen mit Bindungstraumatisierungen, schwerer Störung des Sozialverhaltens und psychosozialer Desintegration (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:33 +0000
Zusammenfassung. In den letzten 30 Jahren wurden große Fortschritte in der Erforschung von Traumafolgestörungen und ihrer Behandlung im Kindes- und Jugendalter gemacht. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen der internationalen Forschung zur Diagnostik und Behandlung von Traumafolgestörungen im Kindes- und Jugendalter. In den neuen diagnostischen Systemen (DSM-5 und ICD-11) und bei der Traumabehandlung wird immer stärker berücksichtigt, dass die Traumabewältigung und die (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:29 +0000
Zusammenfassung. Fragestellung: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) sind eine besonders vulnerable Gruppe bezüglich psychischer Erkrankungen. Sie stellen daher nicht nur für die kinder- und jugendpsychiatrische und psychotherapeutische Versorgung, sondern auch für Einrichtungen der Jugendhilfe eine große Herausforderung dar. Die Studie untersucht die Wirksamkeit des Stabilisierungstrainings für jugendliche Flüchtlinge mit Traumafolgestörungen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen. Methodik: (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:28 +0000
Zusammenfassung. Das Kompetenzanalyseverfahren (KANN) ist ein Fremdbeurteilungsverfahren für Eltern und pädagogische Fachkräfte zur Beurteilung beobachtbarer Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen. In der Studie wird untersucht, ob, und wenn ja, inwiefern sich die Unterschiede zwischen den zwei Normstichproben (Schulnorm/Elternurteil vs. Kinder- und Jugendhilfe-Norm/Urteil pädagogischer Fachkräfte) durch (1) die Reliabilität des Messinstruments, (2) systematische Beurteilertendenzen und/oder (3) (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:28 +0000
Zusammenfassung. Die Anzahl und die kulturelle Verschiedenheit der unbegleiteten Kinder und Jugendlichen, die in den letzten Monaten nach Deutschland gekommen sind, stellen eine große Herausforderung dar. Soziale Integration bildet die generelle Anforderung, wobei die Vielzahl der Erwartungen, unterschiedliche Wertesysteme und psychische Belastungen Barrieren einer erfolgreichen Integration bilden. Psychologische und therapeutische Maßnahmen sowie Angebote der Jugendhilfe können viele Probleme abfangen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:28 +0000
Zusammenfassung. Erwiesenermaßen gehen erhebliche Lernschwierigkeiten häufig mit psychosozialen Belastungen einher. Die vorliegende Untersuchung einer Stichprobe von Kindern, deren Familien in einer lerntherapeutischen Einrichtung Hilfe suchten, zeigt, dass 69,7 % der untersuchten Probanden mindestens unter einer Form psychosozialer Belastung litten und 15,8 % sogar unter mindestens drei solcher Probleme. Der Zusammenhang zwischen Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) bzw. Rechenschwäche und somatoformen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:28 +0000
Zusammenfassung. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) gelten als Hochrisikogruppe für die Entwicklung psychischer Erkrankungen. Hinsichtlich Häufigkeit und Art psychischer Störungen sowie gesundheitsbezogener Lebensqualität (LQ) fehlen für Deutschland bislang Originalarbeiten. Anhand der Daten von 191 männlichen UMF, erhoben in Jugendhilfeeinrichtungen in Deutschland, wurden emotionale und Verhaltensauffälligkeiten (SDQ) sowie gesundheitsbezogene LQ (ILK) untersucht und Vergleiche zur Normstichprobe (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:26 +0000
In den Handlungsfeldern der öffentlichen und freien Jugendhilfe stellen Kinder und Jugendliche mit auffälligem oder sozial unangemessenem Verhalten eine Herausforderung für die Betreuungskräfte dar. Zunehmend wächst das Bewusstsein, dass ein erheblicher Teil dieser jungen Menschen ausgeprägte psychische Probleme zeigt, die einer psychiatrischen und oder psychotherapeutischen Behandlung bedürfen. Ebenso hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass für eine personzentrierte und passgenaue Hilfe eine (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:24 +0000
Zusammenfassung: Der Beitrag untersucht aus pädagogischer sowie kinder- und jugendpsychiatrischer Perspektive die Rolle der Schulbegleitung in Deutschland und analysiert deren Bedingungen, Potenziale und Grenzen auf Grundlage rechtlicher und strukturell-systemischer Überlegungen. Im Ergebnis erweist sich Schulbegleitung zu häufig als zentrale Voraussetzung für den Regelschulbesuch, da sie vielfach dort zum Einsatz kommt, wo Schulen die notwendigen strukturellen Voraussetzungen für inklusive Bildung (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:18 +0000
Zusammenfassung. Die psychischen Belastungen von jugendlichen Flüchtlingen sind vielfältig und äußern sich in Stressreaktionen, die sich vor allem in einer Posttraumatischen Belastungsstörung, Ängsten und Depression zeigen. Die Prävalenzen sind bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen besonders hoch ausgeprägt. Neben fluchtspezifischen Stressoren kommt akkulturationsbezogenem Stress eine wichtige Rolle zu. Ein ungünstiger Akkulturationsstil besitzt einen hohen Vorhersagewert für die Entwicklung (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:18 +0000
Zusammenfassung. Kinderschutz bleibt auch nach Jahren des Engagements gegen Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, sexualisierte und häusliche Gewalt eine zentrale Aufgabe der Jugendhilfe. Wichtigen Aufgaben der Information, Beratung, Unterstützung von Familien, der Vermittlung von Hilfen zur Erziehung sowie des Kinderschutzes kommen den Jugendämtern in der Rolle des Allgemeinen Sozialen Dienstes zu. Damit diese ihre Aufgaben gut bewältigen können, sind sie auf eine gute Kooperation mit den Erziehungsberechtigten (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:18 +0000
Zusammenfassung. Aus der Dunkelfeldforschung wissen wir, wie häufig Kinder und Jugendliche von körperlicher und emotionaler Misshandlung und Vernachlässigung sowie von sexuellem Missbrauch betroffen sind. Fast alle diese Kinder werden mehr oder weniger regelmäßig von Fachkräften aus dem Gesundheitswesen gesehen – in Arztpraxen, Krankenhäusern, bei Physio- oder Ergotherapeuten, von Hebammen. Tragisch verlaufene Kinderschutzfälle zeigen in der Retrospektive auf, wie häufig entweder misshandlungsverdächtige (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:15 +0000
Zusammenfassung. Für Kinder und Jugendliche mit psychischen und Verhaltensstörungen sowie Entwicklungsstörungen existiert in Deutschland ein differenziertes Angebot an Hilfen. Dieses reicht von der Pädiatrie, über die Kinder-/Jugendpsychiatrie, die ambulante Psychotherapie bis zur Kinder- und Jugendhilfe und zu schulischen Fördermaßnahmen. Die Effizienz dieser Hilfesysteme hängt auch von deren Vernetzung und interdisziplinären Kooperation ab. Die Lösung von Schnittstellenproblemen steigert Therapieerfolge (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:15 +0000
Zusammenfassung. Pränatale Suchtmittelexposition ist ein großer Risikofaktor für organische, neurologische und psychische Entwicklungsstörungen. In der Gesamtstichprobe ( N = 84) erfolgte auf Grund der Schwere der Störung bei fast der Hälfte der Kinder eine medikamentöse Behandlung des Neonatalen Entzugssyndroms. 56 Familien nahmen das Nachsorgeangebot im Rahmen einer Kooperation zwischen Geburtsmedizin, Neonatologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie wahr (BK-Gruppe) und 28 erschienen nicht (N-Gruppe). (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:11 +0000
Zusammenfassung. Symptome von Bindungsstörungen, auch in Verbindung zu anderen psychischen Symptomen, sind von hoher Relevanz für die Hilfeplanung in der Kinder- und Jugendhilfe. Dennoch wurde diesen im Bereich der epidemiologischen Forschung in der Kinder- und Jugendhilfe bisher kaum die notwendige Beachtung geschenkt. Vor diesem Hintergrund wurden 116 Heimkinder, 276 Pflegekinder und 339 Kinder aus der Allgemeinbevölkerung mit der Child Behavior Checklist (CBCL) und dem Relationship Problems Questionnaire (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:09 +0000
Zusammenfassung. Hintergrund: Im Rahmen einer Versorgungsstudie zur besseren Vermittlung von Kindern und Jugendlichen nach Missbrauch, Misshandlung oder Vernachlässigung in eine evidenzbasierte Therapie wurde ein migrationsspezifisches Angebot, das unter anderem einen eintägigen kultur- und migrationsspezifischen Workshop beinhaltete, eingeführt und evaluiert. Zentrale Themen waren die Vermittlung von Informationen zu Migration und Akkulturation, Trauma und psychische Gesundheit bei Familien mit (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:07 +0000
Zusammenfassung. Fragestellung: In der psychosozialen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen spielt die Kooperation der Systeme Gesundheitshilfe und Jugendhilfe eine bedeutende Rolle. Mit der vorgestellten Bedarfsanalyse wurde erfasst, wie viele Kinder und Jugendliche im Vorfeld und im Nachgang zu einer (teil-)stationären kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung Jugendhilfemaßnahmen in Anspruch nahmen. Methodik: Über einen Zeitraum von 6 Monaten wurden die abgeschlossenen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:07 +0000
Zusammenfassung. Im Jahre 1992 wurde die Zeitschrift „Kindheit und Entwicklung“ gegründet und hat sich inzwischen zum führenden Publikationsorgan der Klinischen Kinderpsychologie in den deutschsprachigen Ländern etabliert. Themen der Pädiatrischen Psychologie, Kinderpsychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe wurden genauso publiziert wie Beiträge zur Kinderpsychotherapie, Angewandten Entwicklungsdiagnostik und Entwicklungspsychopathologie. Knapp 100 Themenschwerpunkte wurden in diesem Zeitraum bearbei (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:07 +0000
Zusammenfassung. Schulabsentismus dient als Überbegriff für in der Vergangenheit oft uneinheitlich und missverständlich verwendete Bezeichnungen wie Schulverweigerung, Schulschwänzen, Schulangst und Schulphobie. Ungeklärt ist bis dato die Frage, ab welchem Ausmaß Schulabsentismus als problematisch anzusehen ist. Dies bedingt eine uneinheitliche Datenlage, aufgrund derer die Prävalenz von Schulabsentismus nur geschätzt werden kann (ca. 5 % der Schüler). Schulabsentismus hat Wechselwirkungen auf individueller, (...)