Start : Archiv : Jugendhilfe
Tue, 21 Jun 2022 13:38:00 GMT
Zusammenfassung. Fragestellung: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) sind eine besonders vulnerable Gruppe bezüglich psychischer Erkrankungen. Sie stellen daher nicht nur für die kinder- und jugendpsychiatrische und psychotherapeutische Versorgung, sondern auch für Einrichtungen der Jugendhilfe eine große Herausforderung dar. Die Studie untersucht die Wirksamkeit des Stabilisierungstrainings für jugendliche Flüchtlinge mit Traumafolgestörungen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen. Met[...]

http://dx.doi.org/10.1024/1422-4917/a000749
Mon, 20 Jun 2022 22:15:00 GMT
Die Implementierung von Innovationen stellt für Organisationen Sozialer Arbeit eine große Herausforderung dar. Wie können entsprechende Implementierungsprozesse gelingen? Und welche Faktoren wirken dabei hemmend? Im Rahmen einer Evaluationsstudie in einem Jugendamt lassen sich diesbezüglich Erkenntnisse gewinnen, die im vorliegenden Beitrag näher beleuchtet werden.

https://edoc.ku.de/id/eprint/25655/
Mon, 20 Jun 2022 22:12:00 GMT
„Die Träger der öffentlichen Jugendhilfe sollen die Qualität der Förderung in ihren Einrichtungen durch geeignete Maßnahmen sicherstellen und weiterentwickeln“ (§22a, SGB VIII). Als Antwort auf diesen gesetzlichen Auftrag wurden vor allem systematische Qualitätsmanagementsysteme entwickelt und eingesetzt. Als Alternative zur externen Bewertung und Beurteilung von pädagogischer Arbeit wird immer wieder die interne Evaluation genannt, um den Prozess der Reflexion und Weiterentwicklung der pädagogi[...]

https://edoc.ku.de/id/eprint/15748/
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom) ist ein umstrittener Begriff, der die Erziehungsberatung in einem brisanten Spannungsfeld von Schule, Gesundheitssystem und Jugendhilfe zur Positionierung herausfordert. Verdeutlicht wird, dass diese Positionsbestimmung durch einen diskurstheoretischen Blickwinkel geschärft und im Sinne eines Empowerment-Ansatzes für die Beratungsarbeit genutzt werden kann. Hinsichtlich der Kontroversen des klinischen Diskurses der ADHS werden die institution[...]

https://hdl.handle.net/20.500.11780/3767
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Berichtet wird über die Übertragung des Konzeptes der Multifamilientherapie (MFT) als Multifamilientraining auf die Erziehungsberatung des Jugendamtes der Stadt Ludwigshafen (ambulante Erziehungshilfen). Ludwigshafen ist eine mittlere Großstadt mit überdurchschnittlichen sozialen Risiken. Die MFT wurde von Eia Asen im Kontext kinderpsychiatrischer Arbeit mit überwiegend armen und marginalisierten Familien der Londoner Innenstadt aus sehr unterschiedlichen kulturellen, religiösen, sprachlichen, u[...]

https://hdl.handle.net/20.500.11780/3766
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Pflegekinder weisen aufgrund zahlreicher biologischer und psychosozialer Risikofaktoren häufig Entwicklungsstörungen und psychische Störungen auf. Viele Kinder haben in ihrer Vorgeschichte über einen längeren Zeitraum sehr angstbesetzte Situationen wie z. B. Vernachlässigung, Misshandlungen oder sexuellen Missbrauch erlebt. Infolgedessen haben sie häufig einen höheren Behandlungs- und Förderbedarf als andere Kinder. Vor diesem Hintergrund verfolgte das hier vorgestellte Projekt das Ziel, Jugendä[...]

https://hdl.handle.net/20.500.11780/3763
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Verdeutlicht wird, dass Familienberatungsstellen eine wichtige Rolle als Bindeglied zwischen dem psychiatrischen Versorgungssystem und den Jugendhilfediensten spielen können. In den letzten 15 Jahren sind eine Vielzahl von Diensten zur Unterstützung von Kindern und ihren psychisch erkrankten Eltern eingerichtet worden. Um die präventiven und therapeutischen Interventionen für diese Familien zu verbessern, muss die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Einrichtungen gefördert werden. Indem di[...]

https://hdl.handle.net/20.500.11780/3769
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Die prognostische Einschätzung der kindlichen Entwicklung im Kontext des bestehenden Familiensystems spielt in familiengerichtlichen Entscheidungsprozessen eine wichtige Rolle. Insbesondere bei sehr kleinen Kindern und hinsichtlich ihrer sozio-emotionalen Entwicklung fehlen diesbezüglich bislang empirisch abgesicherte diagnostische Verfahren. Verdeutlicht wird, dass die Bindungsforschung hier Forschungsverfahren zur Verfügung stellt, die für die klinische Praxis nutzbar gemacht werden können. Da[...]

https://hdl.handle.net/20.500.11780/3707
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Derzeit fehlen in der interdisziplinären Praxis der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitssystems systematische Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote, die den spezifischen Anforderungen an interdisziplinäres Wissen bzw. an Handlungswissen in den Frühen Hilfen und im Kinderschutz Rechnung tragen. Die internetbasierte E-Learning-Fortbildung "Frühe Hilfen und frühe Interventionen im Kinderschutz" wurde entwickelt, um diese Lücke zu schließen. Im Rahmen der Entwicklung des Curriculums zeigte s[...]

https://hdl.handle.net/20.500.11780/3682
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
In diesem Artikel werden ausgewählte einer Befragung zur Arbeitssituation von Arbeitnehmern ab 55 Jahren in sozialen Einrichtungen wiedergegeben. Durchgeführt wurde die Befragung bei einem Träger des diakonischen Werkes Bayern, der rund 4.800 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Der Träger betreibt Einrichtungen der Altenhilfe, Geistigbehinderten- und Körperbehindertenhilfe, Jugendhilfe sowie Krankenhäuser.

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-3605
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Wir betrachten Verhaltensstörungen als interaktionale Phänomene, die nur in Verbindung mit der Familiendynamik verstanden werden können. Diese in der Jugendhilfe veränderte Sichtweise ließ uns ein Familienbehandlungsprogramm im Heimbereich entwickeln, das von uns angewandt wird: a) vor der Aufnahme des Kindes, b) während der stationären Behandlung des Kindes, c) in der Nachsorge-Phase. Ziele des Programms, das in den wesentlichen Teilen beschrieben wurde, sind: a) eine Selbstverantwortung der El[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-27681
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Zur Zeit werden Psychologenstellen in Kinder- und Jugendheimen abgebaut. Dahinter steht ein enormer Kostendruck. Opfer sind die in den Heimen untergebrachten Kinder und Jugendlichen. Wenn künftig psychotherapeutische Dienstleistungen nur noch extern eingekauft oder von kostengünstigeren Berufsgruppen übernommen werden, bleibt die klinisch-psychologische alltagsbezogene Förderung auf der Strecke, die Qualität der Heimerziehung sinkt. Ist hier eine Lücke in der Versorgung der sowieso schon gesells[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-3579
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Handout und Präsentation zum Vortrag vom 15.06.2011 in der Psychosomatischen Klinik Bergisch Gladbach: Im Rahmen des Vortrages wurde auf die Notwendigkeit der Vernetzung zwischen den Systemen "Suchtkrankenhilfe" und "Kinder- und Jugendhilfe" eingegangen, um den betroffenen Familien adäquate Hilfen zu kommen zu lassen. Es wurde insbesondere auf den Aspekt der Suchtprävention sowie der Verhinderung möglicher Kindeswohlgefährdungen eingegangen.

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-27585
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Die vorliegende Arbeit gibt zunächst einen Überblick über die (vor allem amerikanischen) Vorbilder für eine gemeinwesenorientierte Jugendarbeit. Sodann wird die Entwicklung des Konzepts und der Praxis von mobiler Jugendarbeit in Deutschland dargestellt. Den Kern der Darstellung nimmt eine Analyse der Einrichtung "Mobile Jugendarbeit Stuttgart" ein. Es handelt sich dabei um eine empirische Evaluationsstudie der Angebote, die von dieser Einrichtung seit nun über 30 Jahren an 19 Standorten in der I[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-opus-36679
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
„Kooperation“ gehört zu den sehr häufig verwendeten Begriffen, wenn es darum geht, mit Konflikten und fachlich divergierenden Standpunkten umzugehen. Nach einer Bestimmung des Diskussionsgegenstandes folgt die Frage „Warum könnte es denn auch nützlich sein, nicht zu kooperieren“ mit entsprechenden Antwortversuchen. So wird versucht, Gründe dafür zu finden, warum Kooperation zwar häufig propagiert wird, genauso häufig dann aber nicht zufriedenstellend verläuft. Daraus folgend formulieren die Auto[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-50555
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Bei sexuell auffälligem Verhalten von Kindern und Jugendlichen sind Kooperationen zwischen den Institutionen des Hilfesystems notwendig, um zukünftigen Übergriffe präventiv entgegen zu wirken. Im Rahmen des Hamburger Modellprojektes für sexuell auffällige Minderjährige wurden die bestehenden fallunabhängigen Kooperationsstrukturen in Hamburg zum Projektbeginn erhoben. Die Zusammenstellung der Stichprobe ergab eine visuelle Darstellung der Kooperationsstrukturen zwischen Institutionen, die mit se[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-50820
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Die Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Säuglingsalters gewinnt zunehmend an Bedeutung (von Gontard, 2010; Zeanah, 2009). Längst gibt es allgemein anerkannte Standards für Diagnostik und Behandlungsleitlinien für diese Altersgruppe (DGKJP, 2007; Zero to Three, 2005). Versorgungsangebote für Säuglinge und ihre Eltern gehören immer selbstverständlicher zum Spektrum kinderpsychiatrischer Institutionen und haben auch in den Beratungsangeboten der Jugendhilfe ihren festen Platz (Ziegenh[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-52083
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Marte Meo ist eine niederschwellige Beratungsmethode, die Eltern und anderen wichtigen Bezugspersonen von Kindern helfen soll, Erziehungskompetenz zu entwickeln und die Förderung von Entwicklung selbst zu übernehmen. Der Artikel beschreibt die Entwicklung und Durchführung einer Vorstudie über die Wirksamkeit dieser Videoberatung. Im Kontext einer stationären Jugendhilfeeinrichtung wurde in einem Praxisforschungsprojekt untersucht, welche Kriterien künftig für eine Wirksamkeitsstudie zur Marte-Me[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-52018
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Die Prävalenz psychischer Störungen liegt im Kindes- und Jugendalter bei 17 %. Im Vergleich dazu liegt die Rate in der Jugendhilfe deutlich höher: 60 bis 80 % der Kinder in teil- und vollstationären Erziehungshilfen erfüllen die Kriterien einer ICD-10-Diagnose. Obwohl wirksame psychotherapeutische Behandlungsverfahren vorliegen, erhält nur ein geringer Teil der betroffenen Kinder ein solches Angebot. Es wird geprüft, ob die Bereitstellung eines Therapieangebots die Wirksamkeit teilstationärer Er[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-51910
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Fragen der Qualitätssicherung gewinnen in der stationären Jugendhilfe zunehmend an Bedeutung, sicherlich auch, um die erheblichen gesellschaftlichen Kosten rechtfertigen zu können. Für eine breite Akzeptanz in der pädagogischen Praxis müssen Instrumente der Qualitätssicherung einerseits die Praxis und die unterschiedlichen Problemlagen der Kinder und Jugendlichen abbilden können, andererseits aber über eine so gute methodische Qualität und Generalisierbarkeit verfügen, dass Aussagen über die Wir[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-49078
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Ausgehend von dem in Art. 6 Abs. 2 GG vorgegebenen Balanceakt zwischen Erziehungsverantwortung der Eltern auf der einen und staatlichem Wächteramt auf der anderen Seite, reflektiert dieser Beitrag die in der Öfentlichkeit zunehmenden Rufe nach mehr staatlicher Kontrolle. Eine Auseinandersetzung mit den aktuellen rechtlichen Grundlagen – insbesondere dem Schutzauftrags nach § 8a SGB VIII als auch den Datenschutzvorschriten – verdeutlicht, dass weniger an eine Verschärfung der Gesetze zu denken is[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-49378
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Um wirksame Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern und ihre Familien gewährleisten zu können, ist eine funktionale Kooperation der Hilfesysteme der Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie und der Kinder- und Jugendhilfe notwendig. Vielfach jedoch bleiben die Kooperationsbemühungen auf der strukturellen Ebene verhaftet, ohne die Gestaltung der Beziehungen zwischen den Akteuren ausreichend in den Blick zu nehmen. Trotz der zentralen Bedeutung für die Praxis gibt es nur wenige empirische S[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-50519
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Im Bereich der Frühen Hilfen und im Kinderschutz sind frühe und multiprofessionell angelegte Hilfen unerlässlich. Die dazu notwendige Kooperation von verschiedenartig strukturierten Institutionen und unterschiedlich qualifizierten Fachkräften gelingt eher, wenn die entsprechenden Vereinbarungen unabhängig von einem besonderen Einzelfall herbeigeführt und im weniger belasteten Alltag regelmäßig praktiziert werden. Nur dann funktioniert die Zusammenarbeit auch bei extremen Fällen und die mitwirken[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-50544
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Kinderschutz ist zum politischen und gesellschatlichen Top-hema geworden. Aufgrund dramatischer Fälle von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung stehen Bund, Länder und Kommunen mit ihren jeweiligen Verantwortungen im Fokus der Öfentlichkeit. Die Erkenntnis, dass Familien und Kinder, die ihren Alltag unter schwierigen Bedingungen und Belastungen meistern müssen, besonderer Aufmerksamkeit, Ansprache und Unterstützung bedürfen, bildet zugleich das gemeinsame Ziel der vielfältigen Aktivitäten. Un[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-49360
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Auf der Grundlage einer Bedeutungsanalyse des familien- und jugendhilferechtlichen Begriffs der Kindeswohlgefährdung wird der in den letzten Jahren erreichte Forschungsstand zusammengefasst, wobei im Hinblick auf die Ätiologie die Bedeutung eines Übergangs von einem Risikofaktorenansatz zur Erforschung von Risikomechanismen betont wird, während hinsichtlich der Folgen von Kindeswohlgefährdung auf das häuig unterschätzte Schädigungspotenzial früher Formen von Vernachlässigung hingewiesen wird. Be[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-49356
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Psychisch kranke Eltern sind in ihrer psychosozialen Funktionsfähigkeit beeinträchtigt. Da in der Regel auch das Erziehungsverhalten betroffen ist, sind ihre Kinder besonderen Belastungen und Gefährdungen ausgesetzt. Um die betroffenen Familien ganzheitlich, d. h. aus der Eltern- und aus der Kinderperspektive wahrnehmen und unterstützten zu können, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Institutionen der Erwachsenenpsychiatrie und der Jugendhilfe unabdingbar. Die Kommunikation beider hoch spe[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-50536
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Im Vergleich zur Normalpopulation weisen Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe deutlich höhere Prävalenzraten für psychische Störungen auf. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die Erfassung von psychischer Belastung und Geschlechtsunterschieden bei Jugendlichen der stationären Jugendhilfe mittels eines dimensionalen Ansatzes. Die Befragung wurde in allen Einrichtungen der stationären Jugendhilfe in freier Trägerschat im Landkreis Bad Doberan an 42 Jugendlichen du[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-49298
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Es wird der Frage nachgegangen ob sich bei hochstrittigen Eltern in Trennung Hinweise auf Persönlichkeitsstörungen finden, insbesondere Verdachtsmomente einer Borderlinestörung. Dazu wurden n = 34 hochstrittige Klienten psychologischer Beratung anhand von Persönlichkeitsskalen verglichen mit n = 45 anderen Klienten. Hochstrittige Elternschaft war nicht in höherem Maße mit Hinweisen auf Persönlichkeitsbeeinträchtigungen assoziiert. Getrennt lebende Eltern zeigten höhere Werte als zusammenlebende [...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-49318
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Psychische Erkrankungen in der Schwangerschaft und nach der Geburt sowie psychische Belastungen von jungen Müttern sind als Risikofaktoren für das Kindeswohl bekannt, werden aber in ihrer Häufigkeit und Tragweite oft unterschätzt. Postpartale psychische Erkrankungen treffen Mütter in allen Bevölkerungsschichten, sie sind in hohem Maße stigmatisierend und bleiben daher oft unerkannt und unbehandelt. Die betroffenen Frauen ziehen sich aus Scham, Angst und Schuldgefühlen zurück, sind mit Therapiema[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-50527
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Zerbrochene und traditionelle Familien unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich sozioökonomischer Probleme oder Abwesenheit eines Elternteils voneinander. In erzieherischen Hilfen werden weitere Unterschiede in Bezug auf die Hilfedauer, psychische Auffälligkeiten der Eltern und die Art des Hilfeendes deutlich. Aufgrund der verschiedenen Rahmenbedingungen von Eineltern- und vollständigen Familien untersucht die Studie die differenzielle Wirksamkeit ambulanter und teilstationärer Jugendhilfemaßna[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-49839
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Zwischen 10 und 30 % stationär psychiatrisch behandelter Patienten haben minderjährige Kinder. Die durch die psychische Erkrankung entstehende Belastung ist für die Kinder immens, für das Familiensystem wiederum stellt die Behandlung eine erhebliche Belastung dar. Eltern können ihre Elternschaft als zusätzliche Belastung in Rahmen ihrer Erkrankung erleben. Hilfen könnten diesen Stress reduzieren. Ziel dieser Studie war es, sowohl die Belastung psychisch kranker Patienten durch ihre Elternschaft,[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-48509
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
In verschiedenen europäischen Ländern ist in den letzten Jahren deutlich eine Tendenz zur "Ambulantisierung" von Jugendhilfemaßnahmen zu verzeichnen. Die Ambulantisierung in der Jugendhilfe beinhaltet die institutionelle Auslagerung der Unterstützung und Begleitung von Kindern und Jugendlichen sowie ihrer Familien in ihr Lebensumfeld und ihre persönliche Familiensituation. Primäres Ziel ist dabei eine Fremdunterbringung 1 zu vermeiden. Die Ambulantisierung der Jugendhilfe hat ohne Zweifel ihre V[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-48966
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Der Einsatz freiberuflicher Familienhebammen wurde im Rahmen des von der Niedersächsischen Landesregierung geförderten Projektes "Aufsuchende Hilfe für Mütter und ihre Kinder - Netzwerk Familienhebamme" in den Jahren 2002-2006 in Niedersachsen in drei Kommunen erprobt. Die Daten von 590 betreuten Frauen und ihren Kindern wurden ausgewertet. Die Klientel, die als Zielgruppe definiert worden war - z. B. minderjährige Schwangere und Mütter, allein stehende Schwangere und Mütter, Schwangere und Mütt[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-48987
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Marte Meo ist ein niederschwelliges ambulantes Beratungsangebot, um Eltern und andere wichtige Bezugspersonen von Kindern zu unterstützen, Erziehungskompetenz auf- und auszubauen sowie die Entwicklungsförderung und Unterstützung der Kinder in eigene Hände zu nehmen. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Methode und ihre konkrete Anwendung in der Jugendhilfe. Schlagwörter Marte Meo - Videoberatung - Elterliche Kompetenz - Entwicklungsförderung ; Marte Meo, that is a [...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-48163
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
In der Jugendhilfe besteht ein Mangel an standardisierten Verfahren zur Erfassung der Qualität des sozialpädagogischen Handelns. In diesem Beitrag wird das Projekt "PädZi - Entwicklung und Implementierung eines Instruments zur Erhebung pädagogischer Effekte und zur Unterstützung im Zielerreichungsprozess für das CJD", eine Kooperation der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm und des Christlichen Jugenddorfwerks e.V. (CJD), vorgestellt. Zur Qualitäts[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-48115
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Der Artikel beschäftigt sich mit der Definition problematischen sexuellen Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen und geht der Frage nach, in welchem Umfang das System der Erziehungshilfen in Deutschland mit Klienten konfrontiert ist, die sexuelle Auffälligkeiten zeigen. Erstmalig kann durch eine Sekundärauswertung der Daten aus EVAS ("Evaluationssystem erzieherischer Hilfen"), einem fragebogengestützten Verfahren, das Einrichtungen der Jugendhilfe bei der Qualitätssicherung unterstützt, eine Ei[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-48705
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
In Deutschland fehlt eine interdisziplinäre Verständigung auf standardisierte und wissenschaftlich geprüfte Risikoscreening- und Diagnoseverfahren sowie auf Vorgehensweisen und Angebote bei Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung. Für die Risikoeinschätzung haben sich Vorgehensweisen bewährt, die auf empirisch geprüfte Verfahren zurückgreifen und auf Grundlage aller Einzelergebnisse eine zusammenfassende "klinischen Synopse" vornehmen. Bei Säuglingen und Kleinkindern mit besonders hoher Gefähr[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-47446
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Buchrezensionen: Elz, J. (Hrsg.) (2007). Kooperation von Jugendhilfe und Justiz bei Sexualdelikten gegen Kinder. Kriminologie und Praxis: Band 53. Wiesbaden. Kindler, H., Lillig, S., Blüml, H., Meysen, T., Werner, A. (Hrsg.) (2006). Handbuch Kindeswohlgefährdung nach § 1666 BGB und Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD). München. Ziegenhain, U., Fegert, J. M. (Hrsg.) (2007). Kindeswohlgefährdung und Vernachlässigung. München. Zobel, M. (2006). Kinder aus alkoholbelasteten Familien (2. überarbeitete A[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-47848
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Berichtet wird über die Jugendhilfemaßnahme des "Begleiteten Umgangs" (BU) in einer Erziehungsberatungsstelle. Durch begleitete Umgangskontakte zum getrennt lebenden Angehörigen soll einer Entfremdung entgegengewirkt werden und die emotionale Bindung und der Kontakt zum getrennt lebenden Elternteil angebahnt und/oder erhalten werden. In der vorliegenden explorativen Studie wurden die Einflussfaktoren auf den Verlauf und das Ergebnis des BU untersucht. 55 % der durchgeführten Begleiteten Umgänge [...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-46977
Mon, 20 Jun 2022 22:06:00 GMT
Buchbesprechungen: Schott, H.; Tölle, R. (2006): Geschichte der Psychiatrie. Krankheitslehren, Irrwege, Behandlungsformen. München. Döpfner, M.; Lehmkuhl, G.; Steinhausen, H.-C. (2006): KIDS-1 Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Göttingen. Brisch, K. H.; Hellbrügge, T. (Hg.) (2006): Kinder ohne Bindung: Deprivation, Adoption und Psychotherapie. Stuttgart. Frank, C.; Hermanns, L. M.; Hinz, H. (Hg.) (2006): Jahrbuch der Psychoanalyse - Beiträge zur Theorie, Praxis und Geschic[...]

https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-47068