Der vorliegende Aufsatz beleuchtet das Phänomen digitaler Spiele hinsichtlich ihrer Bedeutung als sozialräumliche Umgebungen, sowie die gesellschaftlichen Debatten, welche bisher im Hinblick auf abweichendes Verhalten wie Sucht oder Aggression im Zusammenhang mit digitalen Spielen geführt wurden. Er dient als Hinführung an die Analyse der Zusammenhänge von Rechtsextremismus und Gamingkultur, welche im Hinblick auf Gewalttaten mit rechtsextremen Motiven und ästhetischen Bezügen zu digitalen Spiel[...]
Schule ist ein bedeutsamer Sozialraum, in dem soziale Interaktionen unvermeidlich sind und aus unterschiedlichen Wahrnehmungen oftmals auch Spannungen oder Konfliktsituationen entstehen können. Die Relevanz hierbei ist jedoch weniger der Konflikt selbst, sondern vielmehr der Umgang damit, da abwertende Sprache, ob bewusst oder unbewusst, tiefe Verletzungen verursachen und dabei soziale Begegnungen einschränken kann. Ziel dieser Forschung ist es herauszufinden, wie Kinder und Jugendliche miteinan[...]
Diese Masterthesis beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Erweiterung des Instruments der Systemischen Denkfigur (SDF) auf die Makrostruktur des Sozialraums und die Erprobung im Feld. In der Systemischen Denkfigur von Geiser (2015) sowie in sozialarbeiterischen und sozialräumlichen Theorien und Methoden wird der Makroebene der Gesellschaft zu wenig Beachtung geschenkt. Es gibt hierbei keine dezidiert sozialräumlich sozialarbeiterischen Methoden, wobei die SDF von Geiser (2015) in ihrer theoret[...]
Anhand von empirischem Material aus zwei Forschungsprojekten gibt die Broschüre Einblick in zentrale Herausforderungen, die sich der pädagogischen Praxis beim Umgang mit (Kinder-)Armut stellen. Die Broschüre vermittelt relevantes Wissen über Armut als gesamtgesellschaftliches Problem. Zudem setzt sie Impulse für die Entwicklung einer kritisch-reflexiven Perspektive auf die Arbeit mit armutserfahrenen Kindern, Eltern und Familien. Anhand der Schlüsselthemen „Klassismus“, „Sozialraum“ und „Teilhab[...]
Die Broschüre ist im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekts „Kindertageseinrichtungen als vernetzte Organisationen im Sozialraum (KitaNet)“ der Universität Hildesheim entstanden. Sie gibt Einblicke in ausgewählte Projektergebnisse. Anschaulich und verständlich wird aufgezeigt, welche Erwartungen an Vernetzung bildungspolitisch an Kindertageseinrichtungen herangetragen werden und welche Perspektiven diese auf Vernetzung im Sozialraum entwerfen. Diskutiert[...]
Der gegenwärtig verstärkt formulierte Anspruch, dass sich Soziale Arbeit am lokalen Sozialraum ihrer AdressatInnen auszurichten hat, wird in dem vorliegenden Aufsatz aus einer historischen Perspektive in den Blick genommen. Sowohl die aktuellen Vorgehensweisen im Rahmen einer sozialräumlich ausgerichteten Sozialen Arbeit als auch die Tätigkeiten der ‚Settlerinnen‘ des Settlements ‚Hull-House‘, das 1889 in Chicago gegründet wurde, lassen sich mit der analytischen Kategorie des sozialen Kapitals u[...]
Die Arbeit an Schulen in herausfordernder Lage verlangt von den Lehrkräften ein überdurchschnittliches Ausmaß an Engagement, um den Anforderungen dieser spezifischen und stark heterogenen Schüler*innenschaft angemessen begegnen zu können. Im vorliegenden Beitrag werden zwei Aspekte des professionellen Engagements betrachtet: die geplante Bereitschaft zur Anstrengung sowie die geplante Teilnahme an Fortbildungen. (DIPF/Orig.)
Die Autorinnen diskutieren das Stigmatisierungspotenzial des Begriffs "Brennpunktschule" kritisch schlagen vor, künftig den Begriff „Schulen in benachteiligten und benachteiligenden Quartieren“ zu verwenden, um u. a. auf die stigmatisierende Wirkung von Diskursen aufmerksam zu machen. (DIPF/Orig.)
Aktuelle Forschung zeigt, dass Lehrkräfte an Schulen in sozialräumlich deprivierter Lage häufig eine defizitorientierte Perspektive auf ihre Schüler*innen haben, welche sich ungünstig auf ihre Handlungspraxis auswirken kann. Der Beitrag analysiert anhand quantitativer Daten die Defizitorientierungen von Lehrkräften an 16 Schulen an benachteiligten Standorten und deren Zusammenhang mit organisationalen Merkmalen der Schulen. Die Befunde verweisen darauf, dass die Defizitorientierungen zwischen un[...]
Dieser Beitrag zielt auf die Rekonstruktion elterlicher Perspektiven auf den Alltag im Frankfurter Bahnhofsviertel, einem sehr heterogenen und urbanen Stadtteil. Auf Basis empirischer Ergebnisse aus dem ethnografischen Forschungsprojekt "Urbane Lernräume" wird herausgearbeitet, wie sich das urbane Leben auf Alltagsbedingungen von Müttern und Vätern auswirkt und welche Herausforderungen sie in diesem Zusammenhang markieren. Vertiefend wird darauf eingegangen, wie die Eltern die Herausforderungen [...]




