Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage inwiefern die Theorie hegemonialer Männlichkeit in der Jungen*arbeit aufgegriffen wird. Hierzu werden zunächst hegemoniale Männlichkeit und Jungen*arbeit in ihren Grundzügen dargestellt. Dann werden aus den Betrachtungen und weiterer Ergänzungen Bezugspunkte herausgearbeitet. Schließlich werden die Bezugspunkte ausgewertet. Ein Resümee, ob die Theorie in der Jungen*arbeit von Relevanz ist, wird abschließend gezogen. In der Arbeit konnten Bezugspunkte, aber (...)
Graff U. Netzwerke und Organisationsstand von Mädchenarbeit. In: Werthmann-Reppekus U, Böllert K, eds. Mädchen- und Jungenarbeit – Eine uneingelöste fachliche Herausforderung: Der 6. Jugendbericht und zehn Jahre Paragraph 9.3 im Kinder- und Jugendhilfegesetz . Verlag Deutsches Jugendinstitut 2002; 2002: 265-276.
Schwerpunkt "Krieg und Frieden als Herausforderungen für die Bearbeitung sozialer Probleme" (DIPF/Orig.)
Das Projekt "Entimon NF - Projekte gegen Gewalt und Rechtsextremismus in Nordfriesland", das der Verein zur Förderung von Jungenarbeit im Jahr 2002 durchführte, umfasste mehrere Teilprojekte: Geschlechterreflektierende Jungenarbeit Konflikte konstruktiv lösen Fotostory zu Gewalt und Rechtsextremismus Internationale Jugendbegegnung Medienwerkstatt Theater und Musik Aufbau einer Homepage zum Projekt In der als Loseblattsammlung sowie als CD vorliegenden Dokumentation werden die Teilprojekte mit ihren (...)
Im Rahmen des Programms "Maßnahmen gegen Gewalt und Rechtsextremismus" führte der Verein zur Förderung der Jugendarbeit Reizverschluss e. V. 2001 das Projekt "Geschlechterdifferenzierte Gewalt- und Rechtsextremismusprävention" durch. In der als Loseblattsammlung sowie als CD vorliegenden Dokumentation zum Projekt werden Hintergrundinformationen gegeben (z. B. "Motive rechtsextremer Gewalt", "Jungen und Gewalt") und verschiedene Einzelmaßnahmen skizziert (z. B. "Multikultureller Abend", "Erstellung (...)
Wie kann eine geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen an der Schule aussehen? Wie können rechtsextremen Einstellungen und Handlungsmustern vorgebeugt werden, wie Lehrer:innen und Sozialpädagog:innen für diesen Themenbereich qualifiziert werden? Diesen Fragen widmete sich das Projekt "Jungenarbeit und Schule", dessen Ergebnisse und Methoden in der vorliegenden Broschüre dokumentiert sind. 15 Texte liefern vielfältige Anregungen zur Reflexion eigener pädagogischer Praxen, vertiefen inhaltliche Aspekte (...)
Was bieten rechtsextreme Gruppierungen Jungen und jungen Männern an? Mit welchen Männlichkeitsbildern arbeiten sie und wie kann davon ausgehend eine Arbeit gegen Rechtsextremismus und Gewalt, speziell für Jungen und Männer, konzipiert werden? Diesen Fragen widmet sich das Projekt "Jungenarbeit und Gewaltprävention", welches auf dieser CD vorgestellt wird. Gezeigt werden Eindrücke von Trainings, die sich an Männer aus den Bereichen Jugend-, Bildungs- und Sozialarbeit richten und die diese qualifizieren (...)
Das Projekt "Jungenarbeit und Gewaltprävention" hatte das Ziel, männliche Pädagogen im geschlechterbewussten Umgang mit rechtsextrem gefährdeten Jungen zu qualifizieren und sie zu unterstützen, gewaltpräventive Angebote und Projekte zu entwickeln und zu erproben. Dazu wurden Fortbildungen in verschiedensten Bereichen durchgeführt, u. a. zu Fragen wie "Was ist eigentlich sozial?", zu Individuen und Gruppenprozessen, Konfliktlösungsstrategien, es wurden Kompetenzen gegen Rechtsextremismus und in Bereichen (...)
Mit "Kampfesspiele" habendie Gewalt Akademie Villigst und das Kraftprotz Bildungsinstitut für Jungen und Männer ein Methodenrepertoire zur Gewaltprävention und zur Auseinandersetzung mit Männlichkeit, sozialer Geschlechterzugehörigkeit und das Geschlechterverhältnis in der Jungenarbeit vorgelegt. Nach einer Einführung in die Methode werden insgesamt 84 praktische Kampfesspiele für einen positiven Umgang mit männlicher Kraft und Aggression, zur Stärkung des Selbstvertrauens, zur Auseinandersetzung (...)
"Kurve kriegen" - dahinter verbirgt sich ein sozialer Trainingskurs für jugendliche Delinquenten. Es ist ein Baustein des "Netzwerks zur kreativen Konfliktlösung" im Rahmen des Projektes "Konsens" der Stadt Arnsberg. An diesem Wochenend-Trainingskurs in einer Jugendherberge in Arnsberg nahmen neun delinquente Jungen zwischen 12 und 15 Jahren teil. Als Basis für diesen Kurs dienten Kenntnisse aus der Fortbildung "Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit", die vom 11. - 14.12.2001 in Köln durchgeführt (...)
Das Begleitgremium von "Demokratie in der Mitte - Wedding" hat zu Beginn des Jahres 2016 in einer Demokratie-Werkstatt die Sensibilisierung für Geschlechterrollen und -bilder als eines der Hauptziele identifiziert. Hierzu sollten sowohl für Mädchen, als auch für Jungen geschlechterreflektierte pädagogische Konzepte entwickelt werden. Doch welche Ansätze geschlechterreflektierter Jungen:arbeit werden in den unterschiedlichen Einrichtungen im Bezirk Mitte bereits umgesetzt? Welche Bedarfe gibt es darüber (...)
Der Themenkreis Gender und Soziale Arbeit hat viele Facetten, anhand von Beiträgen aus unterschiedlichen Bereichen des Forschungsschwerpunkts „Gender und Transkulturalität“ der katho NRW reißt dieser Band wichtige Probleme an, beleuchtet zentrale Positionen, zeigt Perspektiven.
ZusammenfassungSeit einiger Zeit richtet sich die pädagogische Aufmerksamkeit verstärkt auf Jungen, entsprechende Projekte zur Jungenpädagogik sind mittlerweile implementiert. Gestützt auf qualitative Daten aus einer Studie zu Wirkungsweisen von Jungenpädagogik diskutiert der Beitrag Divergenzen in den Fremd- und Selbstrepräsentationen von Jungen in sprachlich geäußerten Einstellungen und Praktiken. Es zeigt sich, dass die Fremdrepräsentationen der pädagogischen Professionellen wie auch ihre Didaktik (...)
Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt gewinnen zunehmend an Aufmerksamkeit in vielen Teilen der Gesellschaft und die gesellschaftlich vorgegebene Binarität der Geschlechter gerät ins Wanken. Sei es die Einführung des Geschlechtseintrag „divers“, die Ehe für Alle oder die ausstehende Anpassung des Abstammungsrechts für zwei-Mütter-Familien (vgl. BMFSFJ 2022, o.S.). Immer mehr Menschen leben ihre Sexualität und geschlechtliche Identität offen aus. Obwohl es keine aussagekräftigen Studien über den queeren (...)
Die pädagogische Auseinandersetzung mit der Männlichkeit hat keine lange Tradition (vgl. HVSH Alte Molkerei Frille. 1989) Warum auch? Sind Männer doch ohnehin das starke Geschlecht. Sie gelten als stark, rational, dominant, technisch begabt und risikobereit. Alles was es vermeidlich für ein gelingendes Leben benötigt. Von Geburt an durften junge Männer Ansprüche formulieren und breitbeinig die Welt erkunden (vgl. Matzner und Tischner 2012b, S. 9 f.). Der Begriff ‚toxische Männlichkeit‘ ist die Beschreibung (...)
In den letzten Jahren bezeichnen sich immer mehr Jugendliche als weder ausschließlich männlich, noch ausschließlich weiblich, sondern als nicht-binär (vgl. Diamond 2020, S. 110). Auch in der Politik wird das Thema präsenter, so wurden mittlerweile auch nicht-binäre Jugendliche in den §9 SGB VIII aufgenommen. Das stellt die geschlechtsspezifische Arbeit vor eine neue Herausforderung. Es scheint so, als wäre in der traditionellen Einteilung in Mädchen- bzw. Jungenarbeit kein Platz für nicht-binäre (...)
Wenn Männlichkeit kulturell und sozial vermittelt ist, muss sie auch veränderbar sein. Aber wie? Die Autoren nutzen Erkenntnisse, Einsichten und Erfahrungen aus Geschlechterforschung und Männerarbeit, um einen Orientierungsrahmen für die geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen, Männern und Vätern zu entwickeln. Sie zeigen, wie Fachleute Jungen, Männer und Väter in ihrer Auseinandersetzung mit Männlichkeitsanforderungen im Wandel unterstützen und begleiten können. (DIPF/Orig.)
Ausgangspunkt des Beitrags ist die Erkenntnis, daß Jugendgewalt im wesentlichen ein männliches Phänomen ist und daß - zur Erklärung dieses Phänomens die männliche Sozialisation herangezogen werden muß, die sich immer noch vor allem an Leitbildern von Dominanz, Überlegenheit, Stärke und Härte gegen sich selbst und andere orientiert. In diesem Zusammenhang werden die Ergebnisse von zwei DJI-Projekten zu "Strukturen männlicher Sozialisation und (potentieller) Trägerschaft bezüglich sexuellen Mißbrauchs (...)
Rezension von: 1. Anke Spies / Gerd Stecklina (Hrsg.): Die Ganztagsschule. Band 1: Dimensionen und Reichweiten des Entwicklungsbedarfs. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2005 (246 S.; ISBN 3-7815-1429-3; 18,00 EUR); 2. Anke Spies / Gerd Stecklina (Hrsg.): Die Ganztagsschule. Band 2: Keine Chance ohne Kooperation - Handlungsformen und institutionelle Bedingungen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2005 (209 S.; ISBN 3-7815-1430-7; 18,00 EUR).
Rezension von: Edith Glaser / Dorle Klika / Annedore Prengel (Hrsg.): Handbuch Gender und Erziehungswissenschaft. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt 2004 (704 S.; ISBN 3-7815-1323-8; 39,90 EUR).
Rezension von: Barbara Rendtorff: Erziehung und Geschlecht. Eine Einführung (Grundriss der Pädagogik / Erziehungswissenschaft Bd. 30). Stuttgart: Kohlhammer 2006 (225 S.; ISBN 3-17-018660-4; 18,00 EUR).
Sammelrezension von: 1. Hurrelmann, Klaus/Schultz, Tanjev (Hrsg.) (2012): Jungen als Bildungsverlierer. Brauchen wir eine Männerquote in Kitas und Schulen? Weinheim & Basel: Beltz Juventa, 316 Seiten. 2. Forster, Edgar/Rendtorff, Barbara/Mahs, Claudia (Hrsg.) (2011): Jungenpädagogik im Widerstreit. Stuttgart: Kohlhammer, 212 Seiten. 3. Chwalek, Doro Thea/Diaz, Miguel/Fegter, Susann/Graff, Ulrike (Hrsg.): (2012): Jungen-Pädagogik. Praxis und Theorie
Der Autor fokussiert in seinem Artikel [.] den Anteil von Lehrkräften bei der Aushandlung von Männlichkeit. Anhand einer ethnographischen Studie kann er zeigen, wie Schüler von Lehrerinnen und Lehrern mit Männlichkeitsstereotypen konfrontiert werden und in welchem Dilemma sie dadurch zu stecken scheinen. Von einem Dilemma sei zu sprechen, weil schließlich deutlich werde, dass die als männlich etikettierten Verhaltensweisen in der Schule zunehmend weniger akzeptiert würden. Insofern, so der Autor, (...)
Dieses Buch präsentiert die Ergebnisse verschiedener Studien, die einen detaillierten Einblick in die aktuelle Lebenswelt von Männern vor allem in der Provinz Südtirol geben und stellt diese in einen internationalen, vergleichenden Rahmen. Dabei wurden sowohl die ausführlichen Daten einer repräsentativen Männerstudie weiter aufbereitet und interpretiert, als auch die qualitativen Erhebungen, die vorher durchgeführt wurden. Zudem enthalten sind qualitative Einzelstudien zu den Männerdomänen Auto, (...)
Bozen : Bozen-Bolzano University Press 2015, VII, 251 S. - (Brixener Studien zu Sozialpolitik und Sozialwissenschaft; 4) ... : Dieses Buch präsentiert die Ergebnisse verschiedener Studien, die einen detaillierten Einblick in die aktuelle Lebenswelt von Männern vor allem in der Provinz Südtirol geben und stellt diese in einen internationalen, vergleichenden Rahmen. Dabei wurden sowohl die ausführlichen Daten einer repräsentativen Männerstudie weiter aufbereitet und interpretiert, als auch die qualitativen (...)
- ; -
Der Themenkreis Gender und Soziale Arbeit hat viele Facetten. Anhand von Beiträgen aus unterschiedlichen Bereichen des Forschungsschwerpunkts „Gender und Transkulturalität“ der KFH NW reißt dieser Band wichtige Probleme an, beleuchtet zentrale Positionen, zeigt Perspektiven. Die Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen ist die grösste private und zugleich staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft für die Fachbereiche Sozialwesen, Gesundheitswesen und Theologie an vier Abteilungen (...)
Wenn Männlichkeit kulturell und sozial vermittelt ist, muss sie auch veränderbar sein. Aber wie? Markus Theunert und Matthias Luterbach nutzen Erkenntnisse, Einsichten und Erfahrungen aus Geschlechterforschung und Männerarbeit, um einen Orientierungsrahmen für die geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen, Männern und Vätern zu entwickeln. Sie zeigen, wie Fachleute Jungen, Männer und Väter in ihrer Auseinandersetzung mit Männlichkeitsanforderungen im Wandel unterstützen und begleiten können.
Im Transfer von Erfahrungen aus der Jungenarbeit wird diskutiert, was das »Kritische« der Männer‑/Väterarbeit in der Migrationsgesellschaft sein kann. Es werden einige grundlegende Fragen professioneller Sozialer Arbeit mit Vätern im Migrationskontext thematisiert. Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen der Väterlichkeitsforschung und -arbeit werden im Kontext des intersektionalen Zugangs präsentiert, der Prozesse des Zusammenwirkens der Differenzlinien Geschlecht, Ethnizität und Klasse usw. reflektiert. (...)
Queertheoretische Fundierungen kritischer Jungen*- und Männer*arbeit finden sich in Theorie und Praxis noch wenig. Der vorliegende Text soll hierauf aufmerksam machen und Impulse für die queertheoretische Reflexion kritischer Jungen*- und Männer*arbeit geben. Hierzu wird nach einer Klärung zentraler Begriffe der aktuelle Forschungsstand skizziert. Darauf aufbauend wird ein Rahmenmodell konturiert, mit dem Ziel Anstöße zur queeren Reflexion kritischer Männer*arbeit zu geben. In der Dimension von Geschlecht (...)
Geschlechtergerechtigkeit bleibt eine Aufgabe der Jugendhilfe für die Zukunft. Wird der Bildungsauftrag der Jugendhilfe neu formuliert und der Beitrag der Jugendhilfe zu Bildungsprozessen im lebenslangen Lernen, zur geschlechter- und generationsgerechteren Gestaltung des Lebens, zu Partizipation und Engagement in der Wissens- und Informationsgesellschaft heute bestimmt, ist es notwendig, auch die sozialstaatliche Seite der Gewährleistung und das Wächteramt in den Strukturmaximen der Jugendhilfe zu (...)
Mit der Fachstelle OH BOY* entsteht in der Schweiz erstmals eine zentrale Anlaufstelle für geschlechterreflektierende Jungenarbeit. Sie richtet sich an Schulen, Jugendeinrichtungen und Fachpersonen. Ihr Ziel ist es, Jungen*, männliche Jugendliche und junge Männer in ihrer Entwicklung jenseits einengender Männlichkeitsnormen zu stärken. ...
Hunsicker entwickelt eine psychoanalytische Theorie der Adoleszenz und kombiniert diese mit dekonstruktivistischer Geschlechtertheorie. Auf dieser Basis kritisiert er eine Jungenarbeit, die eine Stabilisierung männlicher Identität anstrebe und keine umfassende (selbst-)kritische Reflexion von Geschlechterhierarchien, -dualismen und -zuschreibungen praktiziere. Daraus entstehe eine Reproduktion von Geschlechternormen und innermännlichen Hierarchien, was die Entwicklung von Reflexivität und Autonomie (...)
Im Transfer von Erfahrungen aus der Jungenarbeit wird diskutiert, was das »Kritische« der Männer‑/Väterarbeit in der Migrationsgesellschaft sein kann. Es werden einige grundlegende Fragen professioneller Sozialer Arbeit mit Vätern im Migrationskontext thematisiert. Aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen der Väterlichkeitsforschung und -arbeit werden im Kontext des intersektionalen Zugangs präsentiert, der Prozesse des Zusammenwirkens der Differenzlinien Geschlecht, Ethnizität und Klasse usw. reflektiert. (...)
Queertheoretische Fundierungen kritischer Jungen*- und Männer*arbeit finden sich in Theorie und Praxis noch wenig. Der vorliegende Text soll hierauf aufmerksam machen und Impulse für die queertheoretische Reflexion kritischer Jungen*- und Männer*arbeit geben. Hierzu wird nach einer Klärung zentraler Begriffe der aktuelle Forschungsstand skizziert. Darauf aufbauend wird ein Rahmenmodell konturiert, mit dem Ziel Anstöße zur queeren Reflexion kritischer Männer*arbeit zu geben. In der Dimension von Geschlecht (...)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema der genderreflektierenden Jugendarbeit. Ausgehend von aktuellen Theorien und Texten zur Jugend, zur Jugendarbeit und zu verschiedenen Modellen der Geschlechterforschung, steht im Mittelpunkt des Forschungsinteresses die Frage nach der Aktualität und der Notwendigkeit dieses Teilbereichs der Jugendarbeit. Weiters wird nach möglichen Widerständen und Problemen gefragt. Fokussiert werden dabei die Ansichten von PraktikerInnen über die Situation (...)
Vor dem Hintergrund öffentlicher Diskurse um die angebliche Rückständigkeit geschlechtlicher Rollenver- ständnisse bei männlichen Migranten zeigt die vorliegende Arbeit, dass soziale Ungleichheit und nicht etwa die Kultur als wesentliche Einflussgröße bei aggressiv-maskulinem oder frauenabwertendem Verhalten in Erscheinung tritt. Eben solche Handlungsmodi der subjektiven Lebensbewältigung können durch die offene Kinder- und Jugendarbeit mit ihrem non-formalen Bildungsauftrag professionell bearbeitet (...)
Die Bedeutung von Sozialarbeitern für die Sozialisation von Jungen in der außerschulischen Betreuung
In dieser Bachelorarbeit soll ausgehend von entwicklungspsychologischen und sozialisationstheoretischen Grundlagen die Bedeutung von männlichen pädagogischen Fachkräften für die Sozialisation von Jungen in der außerschulischen Betreuung aufgezeigt werden. Über Betrachtungen zur Familie und die Geschlechterverhältnisse in Kindertagesstätten steuert die Arbeit auf das große Thema „Jungenarbeit“ zu. Die Wichtigkeit und Aktualität werden dargestellt. Besonderes Augenmerk wird auf die spezifischen Anforderungen (...)




