Ausgehend von den Grundlagen der Mädchenarbeit werden Qualitätsanforderungen an die sozialpädagogische Arbeit teils kritisch betrachtet. Neben einer Untersuchung zu aktuellen Bedarfen von Mädchen im Alter von 9 bis 15 Jahren mit Lernbehinderung am konkreten Praxisbeispiel werden Entwicklungsansätze für die Praxis als Impulse für die sozialpädagogische Arbeit gegeben.
Bis Ende 2004 waren a- »respect« Projekt vor allem Schüler/innen der 9. Klassen beteiligt. Die Seminare fanden an drei aufeinander folgenden Tagen in einem Jugendfreizeitheim in der Nähe der jeweiligen Schule statt. In getrennten Jungen- und Mädchengruppen wurden die verschiedenen Formen von Ausgrenzung und Gewalt aus einer Gender-Perspektive thematisiert. Die Mädchen- und Jungenseminare wurden jeweils von zwei Teamer/innen durchgeführt.
Kurzfassung: Die Forschungsfrage dieser Bachelorarbeit entstand im Zuge mehrere Diskussionen in einem Mädchenzentrum und einem feministischen Verein für Mädchen und junge Frauen in Österreich, über den Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt in einem geschlechtshomogenen Setting. Die Untersuchung wurde mit dem Ziel durchgeführt, ein Verständnis für die Irritationen und Herausforderungen, die aufgrund von geschlechtlicher Vielfalt in der feministischen Mädchenarbeit entstehen, zu beschreiben und dan[...]
Die feministische Mädchenarbeit entstand vor dem Hintergrund der Neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre und wurde dabei, trotz eines ambivalenten Verhältnisses, maßgeblich durch diese und die vorherrschenden feministischen Theorien und Praktiken dieser Zeit geprägt. Auch der Mädchen*treff der Alten Feuerwache Köln orientierte sich lange an den ursprünglich formulierten Zielen und Prinzipien der feministischen Mädchenarbeit. Die Rezeption dekonstruktivistischer Ansätze setzte innerhalb der Mädchen[...]
In diesem Artikel wird am Beispiel der Praxis feministischer Mädchen_arbeit1 über Gender im Spannungsfeld zwischen Gleichstellung, Differenz und Vereinnahmung – auch im Hinblick auf die Mechanismen und Verdeckungen neoliberaler Aktivierungen – refl ektiert. Die Überlegungen zeichnen sich durch einen parteilichen Praxisbezug sowie ein feministisches Wissenschaftsverständnis aus. Die Ausführungen sind als dialogische und politische Positionierung angelegt, um eine Thematisierung und Auseinanderset[...]
Die Ausgangsthese dieses Artikels lautet, dass eine identitätskritische Jungen- und Mädchenarbeit im Kern präventiv vor neonazistischen Überzeugungen und Lebenswelten schützt. Sie folgt der Annahme, dass die Annäherung an neonazistische Szenen von Mädchen, Jungen, jungen Frauen und Männern gerade in einer Frühphase oft weniger aufgrund von ideologisch gefestigten Positionen erfolgt als vielmehr, weil hier der gesellschaftlichen Aufforderung, ein "echter Kerl" bzw. "richtiges Mädchen" sein zu kön[...]
Skateboardfahren ist nach wie vor eine männlich dominierte Aktivität. Daher gründen sich immer mehr Skate-Projekte für Mädchen*, Frauen* und FLINTA*-Personen. Diese verfolgen oft ähnliche Ziele wie der pädagogische Ansatz feministischer Mädchen*arbeit. Zudem deuten bestehende FLINTA*-Skate-Projekte auf das emanzipative Potenzial des Skateboardfahrens hin. Eine Verknüpfung beider Konzepte scheint sich daher anzubieten, wurde bisher allerdings noch nicht erforscht. Daher soll mit der vorliegenden [...]




