Skateboardfahren ist nach wie vor eine männlich dominierte Aktivität. Daher gründen sich immer mehr Skate-Projekte für Mädchen*, Frauen* und FLINTA*-Personen. Diese verfolgen oft ähnliche Ziele wie der pädagogische Ansatz feministischer Mädchen*arbeit. Zudem deuten bestehende FLINTA*-Skate-Projekte auf das emanzipative Potenzial des Skateboardfahrens hin. Eine Verknüpfung beider Konzepte scheint sich daher anzubieten, wurde bisher allerdings noch nicht erforscht. Daher soll mit der vorliegenden Arbeit (...)
Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit wünschte sich ein Update für die Mädchen*arbeit in NRW. In einem dreijährigen Prozess ist eine 115-seitige Handreichung entstanden, in der die gesellschaftlichen Themenfelder „Rassismus“ und „Vielfalt von Geschlecht“ miteinander verknüpft werden. Unter (queer)feministischen und differenzreflektierten Perspektiven versteht sich die Handreichung als ein Impuls für die Qualitätsentwicklung in der Mädchenarbeit. Intendiert ist, eine Praxis der antirassistischen (...)
Das Projekt PowerGame ist ein gemeinsames Forschungs- und Transferprojekt der Universität Koblenz und des Bistums Trier. Die Durchführung liegt in den Händen des Fachbereichs 1: Bildungswissenschaften (Arbeitsbereiche Migration und Heterogenität sowie Entwicklungspsychologie) der Universität Koblenz und des Hauses der Offenen Tür (HoT) Koblenz, eines der offenen Kinder- und Jugendhäuser des Bistums Triers in Koblenz-Metternich. Im Projekt wurden spielpädagogische Maßnahmen mit Brettspielen zum Empowerment (...)
Ausgangspunkt für diesen Beitrag ist ein Mädchenzentrum für Mädchen* of Colour, in dem seit Anfang 2022 ein medienpädagogisches Projekt umgesetzt wird. Das Projekt steckt noch in der Anfangsphase, dennoch habe ich als verantwortliche Medienpädagogin bereits erste Erkenntnisse darüber gewonnen, welche Rolle Medienpädagogik zukünftig für meine feministische, rassismuskritische Mädchenarbeit spielen kann – und welche nicht. Aus diesen Überlegungen ergibt sich ein (kritischer) Blick auf ein überwiegend (...)
Hoffarth B. 'Ich bin ich' aus intersektionaler Perspektive: Zum Umgang mit dem pädagogischen Problem der Kategorisierung. In: BellZett e.V., ed. Theorie- und Praxisleitfaden der Gewaltprävention in der Mädchenarbeit: Theoretische Inputs aus Resilienz- und Bindungsforschung, Projektskizzen, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung nach dem feministischen Konzept "WenDo" . 2nd ed. Bielefeld: Selbstverlag; 2013: 7-12.
Glücks S-C. Die Frage nach dem "biologischen" Geschlecht und ihre Erklärungsgrenzen - Überlegungen zu einer geschlechtersensiblen Kinder- und Jugendgesundheitsforschung. Betrifft Mädchen . 2013:29-32.
Richter S. YouTube Beauty Videos: Weiblichkeitsaushandlungen im Spannungsfeld von Empowerment, Neoliberalismus und Feminitätsabwertung. Betrifft Mädchen . 2017;(2):65.
Kelle H, Bollig S. Geschlechteraspekte als Elemente frühpädagogischen Orientierungswissens? Ein kritischer Kommentar zu den Bildungsplänen in Hessen und NRW. Betrifft Mädchen . 2006;19(3):105-110.
Mädchentreff B, Stein-Hilbers M, eds. Marlene hatte andre Pläne - Feministische Mädchenarbeit . Bielefeld: AJZ; 1988.
Graff U. Mädchenarbeit. In: Ehlert G, Funk H, Stecklina G, eds. Wörterbuch Soziale Arbeit und Geschlecht . Beltz Juventa; 2011: 266-299.
Graff U. Mädchenarbeit. In: Baier F, Deinet U, eds. Praxisbuch Schulsozialarbeit: Methoden, Haltungen und Handlungsorientierungen für eine professionelle Praxis . 2., erweiterte Aufl. Barbara Budrich; 2011: 315-326.
Graff U. Netzwerke und Organisationsstand von Mädchenarbeit. In: Werthmann-Reppekus U, Böllert K, eds. Mädchen- und Jungenarbeit – Eine uneingelöste fachliche Herausforderung: Der 6. Jugendbericht und zehn Jahre Paragraph 9.3 im Kinder- und Jugendhilfegesetz . Verlag Deutsches Jugendinstitut 2002; 2002: 265-276.
Graff U. Parteilichkeit - Identifikation - Autonomie. Zentrale Begriffe feministischer Mädchenarbeit. In: Stein-Hilbers M, Mädchentreff Bielefeld, eds. Marlene hatte andre Pläne. Feministische Mädchenarbeit . Bielefeld: AJZ; 1988: 82-85.
Graff U. Qualitative Untersuchung des Arbeitsfeldes Mädchenarbeit - Bericht der "kritischen Freundin" -. In: Sind wir gut? Jugendkulturarbeit auf dem Prüfstand . LKD-Verlag; 2001: 122-133.
Kelle H, Dausien B. Von der Frauen- zur Geschlechterforschung – Entwicklungen und Irritationen. Betrifft Mädchen (Themenheft „Geschlechterforschung und Mädchenarbeit“) . 2003;4:4-9.
Graff U. Selbstbestimmung für Mädchen: Monoedukation - (kein) Schnee von gestern?!. In: Kauffenstein E, Vollmer-Schubert B, eds. Mädchenarbeit im Wandel Bleibt alles anders? . Weinheim: Beltz Juventa; 2014: 27-41.
Kleindienst-Cachay C, Kuzmik C. Fußballspielen und psychosoziale Entwicklung türkisch-muslimischer Mädchen. Ergebnisse einer Interviewstudie. Betrifft Mädchen . 2006;19(4):159-164.
Wrede B. Meine Sache - Lebensentwürfe von Mädchen. In: Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, ed. "meine Sache". Mädchen gehen ihren Weg. Dokumentation der Fachtagung zur sexualpädagogischen Mädchenarbeit der BzgA, 19. - 21. Juni 2000 . Dokumentationen der BZgA. Köln; 2001: 362.
Wrede B, Oechsle M. Mädchen im Blick von Lehrerinnen. Generationendifferenz und Professionsverständnis. Betrifft Mädchen . 2004;17(4: Alice trifft Ally trifft. - Generationenverhältnisse in der Mädchenarbeit):148.
Kourabas V. Rassismus und Sexismus als verschränkte Machtverhältnisse – Impulse für eine intersektionalitätssensible Mädchen*arbeit. Betrifft Mädchen . 2023;(3):121-125. ; Ausgehend von der Alltagserfahrung eines 14-jährigen Mädchens*, in der Rassismus und Sexismus als verschränkte Machtverhältnisse wirksam werden, wird in dem Beitrag das Konzept der Intersektionalität als Analyseperspektive mit Fokus auf die bewegungspolitische und erfahrungsbezogene Wissensproduktion vorgestellt. Auf dieser Grundlage (...)
[s.c.]
Im Rahmen von "respect", einer gemeinsamen Initiative von BDP-Mädchenkulturhaus und Bremer JungenBüro, wurde ab 2003 ein Modellprojekt entwickelt, bei dem geschlechtsbezogene Jungen- und Mädchenarbeit und antirassistische Pädagogik miteinander verknüpft sind. Die Dokumentation zum Projekt beschreibt für den Zeitraum November 2003 bis Dezember 2004 den Arbeitsansatz, die Zielsetzung und Methoden. Sie gibt darüber hinaus Erfahrungen wieder, die in der Arbeit mit Jungen und Mädchen zu Themen wie Gender, (...)
Seit seiner Gründung im Jahr 1990 unterstützt der Landesverband Thüringen des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Mädchenarbeit und Mädchenpolitik durch viele verschiedene Aktionen und Projekte. Der vorgelegte "1. Thüringer Mädchenbericht" informiert über Erfahrungen und Ergebnisse einiger der koordinierten Projekte. Er dokumentiert die Entwicklung mädchengerechter Strategien für Mädchen im ländlichen Raum, für junge Migrantinnen sowie Mädchen aus sozial schwachen Familien an acht Standorten in Thüringen. (...)
Der Inhalt dieser Broschüre basiert auf Erfahrungen aus dem Projekt "girls act - antirassistische Bildungsarbeit für Frauen und Mädchen", das in Trägerschaft des "Mädchentreff Bielefeld e.V." durchgeführt wurde. Die Autorinnen Güler Arapi und Mitja Sabine Lück formulieren in dieser Broschüre antirassistische Leitlinien für feministische Projekte am Beispiel feministischer Mädchenarbeit. Das erste Kapitel "Zur theoretischen Definition von Rassimus" führt in theoretische Diskurse zum ThemaRassismus (...)
Der Themenkreis Gender und Soziale Arbeit hat viele Facetten, anhand von Beiträgen aus unterschiedlichen Bereichen des Forschungsschwerpunkts „Gender und Transkulturalität“ der katho NRW reißt dieser Band wichtige Probleme an, beleuchtet zentrale Positionen, zeigt Perspektiven.
Diese Arbeit nimmt die Lebenswelt der Mädchen in der heutigen Zeit und Gesellschaft in den Blick und analysiert in diesem Zusammenhang ob und wie parteiliche Mädchenarbeit möglich oder sogar notwendig ist. Entlang der Fragestellung, wie parteiliche Mädchenarbeit gestaltet sein muss damit sie, angepasst an die heutige Gesellschaft, den Mädchen und ihren Bedürfnissen gerecht wird, orientieren sich die theoretischen Überlegungen schwerpunktmäßig an den identitätsrelevanten Lebensbereichen von Mädchen (...)
Geschwister beeinflussen das Leben. Die jeweilige Geschwisterposition kann das Selbstbild eines Menschen stark prägen. Klischees wie „Erstgeborene sind konservativ, Sandwichkinder rebellisch, Nesthäkchen verwöhnt und Einzelkinder egoistisch“ prägen häufig das Denken und verstärken dadurch ähnliche Entwicklungen. Verhaltens-, Rollen- und Persönlichkeitstendenzen sowie Selbstbilder werden durch eine gemeinsame Kindheit und verschiedene Geschwisterkonstellationen geprägt. Faktoren wie Altersabstand, (...)
Bamberg, Univ., Diplom-Arb., 1991
Dissertation, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, 2015
In der Publikation „Biografie und sozialpädagogische Profession“ werden im Rahmen einer empirischen Studie zwei bislang noch kaum zusammen gedachte Ansätze - die Professionalisierungsdebatte auf der einen Seite und die Biographieforschung auf der anderen Seite - zueinander in Beziehung gesetzt. Hierzu werden Biographien von ostdeutschen Frauen, die als Professionelle im Arbeitsfeld der Mädchenarbeit tätig sind, ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Von Interesse ist dabei, wie und an welcher Stelle (...)
ZusammenfassungIn diesem Artikel wird am Beispiel der Praxis feministischer Mädchen_arbeit über Gender im Spannungsfeld zwischen Gleichstellung, Differenz und Vereinnahmung – auch im Hinblick auf die Mechanismen und Verdeckungen neoliberaler Aktivierungen – reflektiert. Die Überlegungen zeichnen sich durch einen parteilichen Praxisbezug sowie ein feministisches Wissenschaftsverständnis aus. Die Ausführungen sind als dialogische und politische Positionierung angelegt, um eine Thematisierung und Auseinandersetzung (...)
ZusammenfassungDie feministische Mädchenarbeit entstand vor dem Hintergrund der Neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre und wurde dabei, trotz eines ambivalenten Verhältnisses, maßgeblich durch diese und die vorherrschenden feministischen Theorien und Praktiken dieser Zeit geprägt. Auch der Mädchen*treff der Alten Feuerwache Köln orientierte sich lange an den ursprünglich formulierten Zielen und Prinzipien der feministischen Mädchenarbeit. Die Rezeption dekonstruktivistischer Ansätze setzte innerhalb (...)
Die »Mädchenarbeit« ist in den vergangenen Jahren in die Defensive geraten. Gesellschaftliche Veränderungen wie Gender Mainstreaming oder die Diskussion um ›arme Jungs‹ setzen die geschlechterreflektierende Arbeit mit Mädchen unter Legitimationsdruck. Auch wissenschaftliche Diskurse um Dekonstruktion und Intersektionalität stellen die Frage, an wen sich Mädchenarbeit heute richten kann. Im Themenraum von Gender, Klasse, Migration und Ethnizität reflektieren die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes (...)
Diese Arbeit kann in der Bereichsbibliothek Hüfferstiftung (Sozialwesen) eingesehen werden.
Diese Arbeit kann in der Bereichsbibliothek Hüfferstiftung (Sozialwesen) eingesehen werden.
Diese Arbeit kann in der Bereichsbibliothek Hüfferstiftung (Sozialwesen) eingesehen werden.
Da gesellschaftliche Diskurse nicht losgelöst von Machtverhältnissen, die alle Bereiche unserer Gesellschaft, unseres Denkens, Fühlens und Handelns durchziehen, betrachtet werden können, ist es vor allem in wissenschaftlichen Arbeiten unabdingbar, die eigene Positionierung im Erkenntnisprozess zu reflektieren, um einer Reproduktion dominanter Machtstrukturen entgegenzuwirken und sich dem eigenen Anspruch einer kritischen Forschung anzunähern. Der vorliegende Beitrag ist geprägt von der Perspektive (...)
Die aktuelle Bestandsaufnahme zur geschlechtsspezifischen Qualifizierung in der Jugendhilfe zeigt ein widersprüchliches Bild. Neben Etablierungs- und Qualifizierungsmomenten lassen sich ebenso immanente Schwachpunkte, Begrenzungen und offene Fragen ausmachen. Der Beitrag will letzterem auf die Spur kommen. Aus diesem Grund werden Selbstverständlichkeiten der Geschlechterdebatte in der Jugendhilfe kritisch in den Blick genommen. Es werden zum einen die diskursbestimmenden theoretischen Konstruktionen (...)




