Der vorliegende Beitrag untersucht die Bedingungen medienpädagogischer Professionalität aus ideologiekritischer Perspektive. Auf Grundlage einer empirischen Längsschnittstudie zum Berufseinstieg von Primarstufenlehrpersonen wird analysiert, wie medienbezogene Kompetenzen nicht nur individuell entwickelt, sondern auch durch strukturelle und kulturelle Faktoren im schulischen Feld geprägt werden. Im Zentrum steht die These, dass Schulkulturen als symbolische Ordnungen fungieren, in denen medienpäd[...]
In diesem Im Beitrag wird untersucht, ob der Ideologiebegriff in der Medienpädagogik verwendet werden sollte. Dazu wird eine realdialektische Methode verwendet, mit der ein Ideologiebegriff bestimmt und anschließend exemplarisch erprobt wird. Ideologien werden als eine von einem Individuum aufgestellte Behauptung bestimmt, die mitgeteilt wird, die als unbezweifelbar wahr und daher als überlegen ausgewiesen wird, die auch dann beibehalten wird, wenn sie widerlegt worden ist und die verwendet wird[...]
Ergebnisse aus der empirischen Lehr-Lernforschung zeigen, dass die Lehrplanung entscheidenden Einfluss auf Studierendenleistungen hat. Der sorgfältigen Planung und Vorbereitung der Lehre kommt daher besondere Bedeutung zu. Um Lehrende dabei professionell zu unterstützen, entwickeln Hochschulen derzeit Unterstützungsangebote inklusive digitaler Tools zur Gestaltung effektiver Hochschullehre (https://fola.digital, https://learning-design.eu). Die Integration von Tools in die digitale Infrastruktur[...]
Der vorliegende Beitrag betrachtet die Rolle digitaler Medien in der Eltern-Lehrer:innen-Kooperation systemtheoretisch. Auf Grundlage bestehender Befunde werden Informationsfluss, Verhältnis und Lernprozess als zentrale Indikatoren gelingender Kooperationen zwischen schulischen Akteuren und Akteuren des familiären Umfelds von Schüler:innen identifiziert. Für diese Indikatoren werden Korrelate auf Ebene der Rechtslage (Makro), der Einzelschule (Meso) und der Individuen (Mikro) angenommen. In eine[...]
Im Rahmen des Projekts ReTransferVR werden Lehr- und Fortbildungsangebote zum Einsatz von Virtual-Reality-Anwendungen mit historischem Inhalt im Geschichtsunterricht entwickelt. Aus geschichtswissenschaftlicher und -didaktischer Sicht geht mit derartigen «digitalen historischen Raumbildern» (Knoch 2021, 100) das Risiko einer simplifizierenden Darstellung von Geschichte einher, die analysiert und reflektiert werden muss (Bunnenberg 2020, 51). Um (angehende) Lehrkräfte angemessen auf einen unterri[...]
Die Nutzung digitaler Publikationsformate und alternativer Plattformen wird als Entwicklung diskutiert, die die Wissenschaftspraxis innerhalb und ausserhalb der Erziehungswissenschaft verändert. Diese Veränderungen haben Einfluss sowohl auf die Organisation und Offenlegung von Forschungsprozessen als auch auf die wissenschaftliche Schreibpraxis, die Struktur und das Layout von Texten sowie die rigiden Formate in Literaturverwaltungssoftware. Darüber hinaus beeinflussen sie den Publikationsprozes[...]
Die Welt gerät in die Krise! Hilfe, Social Media-Monopole, Large Language Models und generative KI zerstören unsere Schulen, was sage ich, unsere Demokratien! Schnell, schnell, wir brauchen mehr Aufklärung! So oder so ähnlich könnte man sich dieser Tage fühlen. Ich möchte gegen eine solche Haltung argumentieren. Zwar hängen Aufklärung, Bildung und moderne demokratische Gesellschaften zusammen. Doch an die Aufklärung im Singular zu denken und diesen Singular dann zur Leitlinie digitaler Ethik ode[...]
Dieser Artikel beschreibt erstmals das didaktische Potenzial von Virtual Reality (VR) für die sprachliche Bildung aus fachdidaktischer Perspektive und stellt ein theoretisch-konzeptionelles Phasenmodell vor, das die Integration von VR in die unterrichtliche Praxis systematisiert. Basierend auf aktueller Forschung zu immersiver und sprachlicher Bildung gliedert sich das «Model of Immersive Learning in Language Education» (MILLE) in drei Phasen: die Vorbereitung auf das immersive sprachliche Lerne[...]
127 ; 163 ; Werbung durch Influencer:innen stellt für Jugendliche eine Herausforderung dar, da sich redaktionelle Inhalte eines Mediums (ohne Verkaufsabsicht) mit persuasiven Inhalten von Werbebotschaften (mit Verkaufsabsicht) verschränken. Der vorliegende Beitrag hat daher das Ziel, ein Erhebungsinstrument zu entwickeln, das die Kompetenz Jugendlicher im Umgang mit Influencer:innen-Marketing erfasst. Hierzu wurden bestehende Skalen zur Advertising Literacy übersetzt, an den Kontext von Influenc[...]




