Start : Archiv : Suchthilfe
Thu, 9 Jul 2026 23:59:00 GMT
Die kumulative Dissertation untersucht den Verlauf von Glücksspielstörung und Glücksspielverhalten aus einer Public-Health-Perspektive. Im Zentrum stehen drei empirische Originalarbeiten, die individuelle, soziale und strukturelle Einflussfaktoren auf Glücksspielprobleme analysieren. Die erste Studie untersucht glücksspielbezogene Einstellungen und kognitive Verzerrungen im ambulanten Suchthilfesetting und zeigt die besondere Bedeutung von Glücksspiel-Fehlschlüssen für die Schwere der Glücksspie[...]
Thu, 9 Jul 2026 23:56:00 GMT
Die Bachelorarbeit „Substanzmittelkonsum und Männlichkeit – Herausforderungen für eine gendersensible Suchthilfe“ untersucht, wie gesellschaftliche Vorstellungen von Männlichkeit das Konsumverhalten und das Risiko einer Abhängigkeit beeinflussen können. Aufbauend auf Theorien wie Doing Gender und hegemoniale Männlichkeit zeigt die Arbeit, dass Substanzmittelkonsum oft als Ausdruck traditioneller männlicher Rollen dient – etwa zur Demonstration von Stärke, Kontrolle oder Risikobereitschaft. Zugle[...]
Thu, 9 Jul 2026 04:25:00 GMT
Die täglichen Meldungen über aggressive Gewalttaten, Diebstähle, Koma-Trinker oder Kindesvernachlässigungen werfen immer wieder die Fragen auf: Was sind die Ursachen solcher abweichenden Verhaltensweisen und was kann zu ihrer Überwindung getan werden? Das vorliegende Buch bietet einen konzentrierten Einblick in 12 Theorien, die jeweils aus ihrer Sicht Erklärungen für deviantes Verhalten liefern. Es stellt damit praktisch tätigen und künftigen Sozialpädagogen und Sozialarbeitern - also vor allem [...]
Thu, 9 Jul 2026 04:25:00 GMT
Dieser Beitrag ist als Praxisbericht zu verstehen und beschreibt die Erfahrungen, die das Team der SKM Drogenberatung „Vor Ort“, einer Kontakt- und Beratungsstelle für Drogenabhängige und deren Angehörige in Köln, bei der Implementierung eines interkulturellen Ansatzes mit dem Schwerpunkt auf türkisch-stämmigen Migranten gemacht hat. In den Jahren von 2009 bis Mitte 2012 war die SKM Drogenberatung „Vor Ort“ als einer von sechs Standorten bundesweit am Projekt „transVer“ des Bundesministeriums fü[...]
Mon, 6 Jul 2026 10:15:00 GMT
Gespräch über die Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit zwischen Jugend- und Suchthilfe innerhalb der Versorgung suchtbelasteter Familien.
Mon, 6 Jul 2026 10:15:00 GMT
Soziale Arbeit im Krankenhaus ist im Bereich der Suchthilfe gerade für Schwangere und junge Eltern auf eine enge Vernetzung zwischen allen Akteur:innen angewiesen. Das Netzwerk der Zuständigen ist riesig, die Fallkonstellationen oft hochkomplex, die Motivation der Betroffenen krankheitsbedingt teils ambivalent. Wie die Sozialarbeiter:innen des Unklinikums Dresden versuchen, dem gerecht zu werden, und welche positiven Praxiserfahrungen dabei einfließen, zeigt der nachfolgende Artikel.
Thu, 2 Jul 2026 14:27:00 GMT
Diese Masterthesis befasst sich mit den Bedürfnissen von User:innen, die im öffentlichen Raum der Stadt Zürich Drogen konsumieren und den Risiken, welchen sie dabei ausgesetzt sind. Im Fokus der Forschungsinteressens liegen dabei die Perspektiven der User:innen, welche vorwiegend Crack konsumieren. Aus den identifizierten Risiken werden Massnahmen für die Soziale Arbeit im Bereich der Schadensminderung abgeleitet, die erforderlich sind, um diesen Risiken zu begegnen. In einer dreiteiligen qualit[...]
Thu, 2 Jul 2026 00:21:00 GMT
In Salzgitter nahmen wir im Frühjahr 2016 als letzte AnNet-Gruppe mit der Ausrichtung einer Zukunftswerkstatt unsere Forschungsarbeit auf. Bereits während der Zukunftswerkstatt zeichnete sich ab, wie der AnNet-Vernetzungsgedanke auch unsere weitere Forschungsarbeit prägen würde. Bei unserem zweiten Forschungsprojekt stand das Thema "Netzwerk" im Mittelpunkt. Um gemeinsam das Thema "Vernetzte Hilfe für Eltern und Lehrer suchtgefährdeter und suchtkranker Kinder" zu erforschen, kamen Angehörige aus[...]
Thu, 2 Jul 2026 00:08:00 GMT
Soziale Arbeit hat sich zu einer wichtigen, eigenständig agierenden Akteurin in der Suchthilfe entwickelt. Ihr Beitrag in der Suchtberatung lässt sich mithilfe eines Ankerwirkmodells handlungstheoretisch darstellen. Dieses kann genutzt werden, um den Ressourceneinsatz von Leistungsträger:innen zu legitimieren und die fachliche Weiterentwicklung im Rahmen von Organisations-entwicklungsprozessen zu fördern. Personen, die Suchtberatung in Anspruch nehmen, können in diese Prozesse zukünftig besser e[...]