Start : Archiv : Suchthilfe
Tue, 06 Oct 2026 03:38:05 +0000
Hintergrund: Um die Public Health Last, die durch den Konsum psychotroper Substanzen entsteht, zu verringern, ist neben (universeller und indizierter) Prävention eine adäquate Betreuung und Behandlung von Menschen mit bereits verfestigten Konsumproblemen entscheidend. Hierbei nimmt das ambulante Suchthilfesystem eine wichtige Rolle ein. Um Trends bezüglich der Inanspruchnahme ambulanter Suchthilfe-leistungen besser zu verstehen und die zu Grunde liegenden Entwicklungen erkennen zu können, ist eine (...)
Tue, 06 Oct 2026 03:38:03 +0000
Die Versorgung von Personen mit Substanzabhängigkeit ist in Deutschland in einem umfangreichen, differenzierten Suchthilfesystem organisiert. Derzeit werden in Einrichtungen der Suchthilfe etwa 550.000 Personen betreut und behandelt. Neben der reinen Behandlung und Beratung sieht sich die Versorgung von Personen mit substanzbezogenen Störungen einer Reihe zusätzlicher Herausforderungen gegenübergestellt. Als eine hiervon sind komorbide Störungen zu nennen, welche in diesem Kontext von großer Bedeutung (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:33 +0000
Zusammenfassung. Fragestellung: Wie lässt sich das Qualitätsmanagementsystem EFQM (European Foundation for Quality Management) in der Suchthilfe bei unterschiedlichen Einrichtungen einsetzen? Wie beurteilen Mitarbeiter von Suchthilfeeinrichtungen die Qualität ihrer Einrichtungen nach dem EFQM-Modell? Welche Stärken und Folgerungen ergeben sich hinsichtlich einer nachhaltigen Verbesserung der Einrichtungen? Methodik: In einer multiplen Einzelfallstudie wurden die EFQM Qualitätskriterien mit 42 Teilkriterien (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:31 +0000
Zusammenfassung: Ziel: Angesichts des Mangels an empirischen Erkenntnissen zum Substanzkonsum von Geflüchteten in unterschiedlichen Lebensphasen ist es ein Ziel, den Alkohol- und Drogenkonsum in der Heimat, auf der Flucht und im Aufnahmeland zu vergleichen. Zudem wird untersucht, welche Risikofaktoren mit einer erhöhten Prävalenz des Substanzkonsums verbunden sind. Methode: In 52 Gemeinschaftsunterkünften in vier Bundesländern wurden 1 116 erwachsene Geflüchtete mit einem standardisierten Fragebogen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:31 +0000
Zusammenfassung: Zielsetzung: Ziel der Studie ist, herauszufinden, inwieweit vorliegende Strategien guter Praxis zum Erreichen und Versorgen Geflüchteter in der Suchthilfe Anwendung finden. Wie in anderen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung erschweren auch in der Suchthilfe Barrieren den Zugang sowie die Versorgung Geflüchteter. Oftmals wird diese Zielgruppe nicht erreicht. Methodik: Um den Stand der Implementierung der Strategien zu erheben, wurde eine Befragung unter Mitgliedseinrichtungen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:31 +0000
Zusammenfassung: Zielsetzung: Personen mit Fluchthintergrund weisen besondere Risiken für substanzbezogene Störungen auf. Zugleich werden sie seltener von Suchthilfeeinrichtungen erreicht. Strategien zur Prävention und Behandlung von Substanzstörungen bei Geflüchteten sind deshalb dringend erforderlich. Methodik: In vier eng miteinander verbundenen Projekten nutzt der PREPARE-Verbund ein Spektrum von methodischen Ansätzen, darunter systematische „Rapid Assessments“, die multiple Indikatoren und Informationsquellen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:29 +0000
Zusammenfassung. Ausgangslage: Die Bedrohung durch Covid-19 hat die Welt – und ganz besonders die der Drogengebraucher – erheblich verändert. Suchtmittel waren plötzlich schlecht verfügbar, Substitution, Suchthilfe und Einrichtungen der Suchtmedizin nur noch eingeschränkt zugänglich. Die engen Lebensbedingungen, der Lockdown und der oft schlechte Gesundheitszustand der Konsumenten führten zu großer Sorge unter Patienten, Helfern und Ärzten. Maßnahmen: Nach kurzem Zögern wurde schnell reagiert, und (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:29 +0000
Zusammenfassung. Hintergrund: Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. ist der Zusammenschluss der in Deutschland auf Bundesebene tätigen Verbände und Organisationen der Suchthilfe, Sucht-Selbsthilfe und Suchtprävention. Während der Corona-Krise führten notwendige Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsgeschehens in der Suchthilfe abrupt zu Veränderungen der Inanspruchnahme von Angeboten durch Abhängigkeitserkrankte wie auch zu Veränderungen in der Leistungserbringung. Ziel: Für den Dachverband (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:29 +0000
Zusammenfassung. Ziel: Der vorliegende Beitrag reflektiert den Bedarf an Entwöhnungsbehandlung für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) mit abhängigem Chemsex-Konsummuster und stellt ein spezifiziertes Behandlungskonzept vor. Ergebnisse: Die besondere therapeutische Herausforderung bei dieser Konsumentengruppe besteht in der ausgeprägten Funktionalisierung des Substanzkonsums in der Anbahnung und Durchführung der Sexualität sowie die daraus resultierende enge Kopplung von Sexualität mit Substanzkonsum (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:29 +0000
Zusammenfassung. Hintergrund: Das Suchthilfe- und -behandlungssystem in Deutschland ist mit Beginn der Corona-Pandemie massiv in Mitleidenschaft gezogen worden, und die Sorge um die aktuelle und zukünftige Aufrechterhaltung der vielfältigen Angebote für suchtkranke Menschen wuchs mit Ausbreitung der Pandemie. Es entschlossen sich viele Suchtberatungsstellen angesichts des Lockdowns, nur noch online oder per Telefon zur Verfügung zu stehen. Entzugsbehandlungen wurden deutlich heruntergefahren, Treffen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:26 +0000
Das manualisierte Gruppenprogramm CAN Stop richtet sich an junge Menschen, die einen problematischen Cannabiskonsum aufweisen. Ziel ist es, Teilnehmende dabei zu motivieren, ihren Konsum zu überdenken und zu reduzieren oder dauerhaft zu beenden. Das Programm besteht aus acht 90-minütigen Sitzungen und basiert auf den Prinzipien der Verhaltenstherapie und des Motivational Interviewings. An dem stark strukturierten Programm nehmen durchschnittlich acht Teilnehmende im Alter von 14 bis 21 Jahren teil. (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:25 +0000
Zusammenfassung: Hintergrund: PIEDs (Performance and Image Enhancing Drugs), wie anabol-androgene Steroide (AAS) und andere Substanzen zur Leistungssteigerung, finden zunehmend Verbreitung im Freizeit- und Breitensport, werden in der Suchthilfe jedoch bislang kaum berücksichtigt. Ziel: Dieser Beitrag analysiert Besonderheiten des Konsums – etwa Selbstwahrnehmung, Konsummotive, gesundheitliche Risiken und strukturelle Versorgungslücken. Der Gebrauch erfolgt oft funktional und ohne klassisches Suchtbewusstsein, (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:24 +0000
Fragestellung: Bildung stellt einen wesentlichen Faktor für das Gesundheitsverhalten dar. Während hohe Bildung als protektiver Faktor für die Gesundheit gesehen wird, scheint niedrige Bildung mit gesundheitsriskanterem Verhalten verbunden zu sein. Substanzkonsum gilt als eine dieser gesundheitsschädlichen Verhaltensweisen. Klienten aus ambulanten und stationären Suchthilfeeinrichtungen werden hinsichtlich ihres Bildungsstatus und den Hauptdiagnosen untersucht, um der Frage nachzugehen, inwieweit (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:24 +0000
Ziel: Darstellung der Drogen- und Suchtsituation in Berlin im Kontext weiterer Stadtparameter. Methodik: Die Drogenproblematik in Berlin wird anhand einiger Indikatoren wie Prävalenz des Konsums, Drogentodesfälle, Daten aus Behandlungseinrichtungen dargestellt und mit beispielhaften Informationen aus der Sozialstruktur ergänzt. Ergebnisse: Der Konsum illegaler Substanzen hat in den vergangenen zehn Jahren ständig zugenommen. Mittlerweile verfügt mehr als ein Drittel der erwachsenen Berliner Bevölkerung (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:24 +0000
Diesem Heft liegt eine Beilage des Schweizerischen SuchtMagazin bei. Der Chefredakteur der Fachzeitschrift hat die Redaktion der SUCHT gebeten, dazu folgenden Hinweis zu veröffentlichen: Das Schweizerische SuchtMagazin feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen und erscheint in einer neuen Gestaltung mit vielen neuen Elementen. Das interdisziplinäre Magazin für Praxis und Wissenschaft erscheint 6× jährlich mit je einem Schwerpunktthema. Das SuchtMagazin darf aber nicht mit dem in Deutschland (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:24 +0000
Das stationäre einrichtungsbezogene Dokumentationssystem SEDOS wurde 1992 auf der Grundlage verschiedener Vorläufersysteme in Deutschland eingeführt. Ziel war es, eine einheitliche Dokumentation in den beteiligten stationären Einrichtungen zu erreichen, die zudem mit dem EBIS-Datensatz der ambulanten Erhebungen besser vergleichbar sein sollte. Das System wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und vom IFT Institut für Therapieforschung fachlich betreut. Als Träger des Systems wurde die (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:24 +0000
Zusammenfassung: Hintergrund: Im Oktober 2023 erfolgte eine Reform des § 64 Strafgesetzbuch, der die Unterbringung suchtkranker Straftäter in forensischen Suchtkliniken regelt. Seither gehen die Einweisungszahlen bundesweit deutlich zurück: Im Jahr 2024 erfolgten nur halb so viele Unterbringungsanordnungen wie im Jahr zuvor und die Belegungszahlen vieler Kliniken sinken drastisch. Diskussion: Substanzkonsum ist ein relevanter Risikofaktor für die Begehung von Straftaten, zahlreiche Studien belegen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:22 +0000
Zusammenfassung. Hintergrund: Suchterkrankungen verursachen hohe Kosten für die Gesellschaft und beträchtliches Leid bei Betroffenen und deren Familien. Das Suchthilfesystem leistet eine hervorragende Arbeit und erreicht diejenigen, die Behandlung aufsuchen, gut und effizient. Die Mehrheit der Suchtkranken – je nach konsumiertem Suchtstoff in unterschiedlichem Ausmaß – sucht jedoch von sich aus keine Hilfe auf und ist somit für das Suchthilfesystem derzeit nicht erreichbar. Methode: Eine Expertinnen- (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:22 +0000
Zusammenfassung. Hintergrund: Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) stellt einen konzeptuellen Rahmen und eine standardisierte Sprache zur Verfügung, um Funktionseinschränkungen im täglichen Leben zu beschreiben. Ziel dieser Studie war es, Einschränkungen, die Patienten mit substanzbezogenen Störungen in ihrem Alltag erleben, zu ermitteln und mithilfe der ICF abzubilden. Methodik: Im Rahmen dreier Fokusgruppen wurden Patienten zu ihren Alltagseinschränkungen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:20 +0000
Zusammenfassung: Unter aktuell Cannabiskonsumierenden weisen etwa 15 % ein problematisches Konsumverhalten auf. Der Anteil der Klient_innen mit einer cannabisbezogenen Störung ist in den vergangenen Jahren, sowohl in der Suchthilfe, als auch in der psychiatrischen Versorgung deutlich gestiegen. International ist eine Vielzahl von Interventionsprogrammen für die Beratung und Behandlung Cannabisabhängiger entwickelt worden. Studien konnten zeigen, dass intensivere Interventionen bessere Effekte zeigten (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:20 +0000
Das erfolgreiche Lehrbuch des deutsch-schweizerischen Herausgeberteams stellt pflege- und klientenorientiert die Grundlagen, Rahmenbedingungen, Werkzeuge, Fertigkeiten, Pflegekonzepte und spezifischen Settings psychiatrischer Pflege dar. Die vierte Auflage wurde umfassend aktualisiert und erweitert. Verständlich werden Phänomene und Lebensherausforderungen, denen Pflegefachpersonen in psychiatrischen Handlungsfeldern begegnen, erläutert und pflegeprozessorientiert beschrieben. Das erfahrene über (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:18 +0000
Zusammenfassung. Zielsetzung: Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der DG-Sucht befasst sich diese Arbeit mit einer Zielsetzung der Gesellschaft, nämlich der Förderung der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis der Suchthilfe in Deutschland. Methodik: Im ersten Teil wird eine Zusammenfassung wichtiger Forschungsergebnisse seit 1960 aus den Bereichen der Ätiologie, Epidemiologie und therapeutischen Interventionen vorgestellt. Im zweiten Teil erfolgt eine Analyse des Transfers dieser Ergebnisse (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:15 +0000
Zusammenfassung. Hintergrund: Mit der Novellierung des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV) deutet sich eine weitere Expansion des Glücksspielmarktes in Deutschland an. Der Gesetzgeber verlangt von den Anbietern zur Erreichung des Gemeinwohlziels der Suchtbekämpfung in diesem Kontext eine Reihe präventiver Maßnahmen. Zielsetzung: Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit Spielhallen- und Spielbankbetreiber den gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen und zeigt potenzielle Bedingungsfaktoren effektiver (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:15 +0000
Zusammenfassung. Zielsetzung: Monitoringsysteme für die Behandlung von Substanzbezogenen Störungen (MfS) werden eingesetzt, um den Gesundheitszustand der Zielgruppe, Interventionen und deren Ergebnisse zu erfassen. Die Entwicklung der bestehenden Systeme, Möglichkeiten und Probleme werden untersucht. Methodik: Da MfS selten Gegenstand wissenschaftlicher Publikationen sind, wurden, ausgehend von zentralen Publikationen des European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction (EMCDDA), der Pompidou-Gruppe (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:15 +0000
Zusammenfassung. Das Jugendalter ist eine besonders kritische Lebensphase für die Entwicklung von Suchterkrankungen und komorbiden psychischen Störungen. Substanzbezogene Störungen gehören zu den am weitesten verbreiteten psychischen Störungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter und sind in dieser Gruppe mit steigender Tendenz der häufigste Anlass für eine Krankenhausbehandlung. Dennoch fehlt es an jugendspezifischen Versorgungseinrichtungen und Kapazitäten für die qualifizierte Entzugsbehandlung (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:09 +0000
Zusammenfassung. Zielsetzung: Die glücksspielbedingten Probleme, welche sich für die Betroffenen aus der Teilnahme an illegalen Glücksspielen ergeben, wurden bisher nur am Rande erforscht. Um einen Überblick über das Problemfeld zu gewinnen, wurde eine explorative Untersuchung durchgeführt. Methodik: Folgenden Fragestellungen wurde nachgegangen: (1) Wie wird der illegale Glücksspielmarkt aus Sicht der Betroffenen wahrgenommen? (2) Welche individuellen Gründe liegen der Teilnahme an illegalen Glücksspielen (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:07 +0000
Zusammenfassung. Ziel: Cannabis ist in Deutschland die am häufigsten konsumierte illegale Droge. In Suchthilfeeinrichtungen machen Personen mit einer cannabisbezogenen Störung die zweitgrößte Gruppe aller Klienten aus. Ziel ist es, Veränderungen in der Inanspruchnahme von Suchthilfe aufgrund cannabisbezogener Probleme darzustellen und Besonderheiten der behandelten Cannabiskonsumenten, insbesondere Unterschiede zwischen ambulant und stationär Behandelten, herauszuarbeiten. Methodik: Es handelt sich (...)
Mon, 05 Oct 2026 14:16:02 +0000
Fragestellung: Nur ein kleiner Teil der Personen mit einem problematischen Glücksspielverhalten wendet sich an eine spezialisierte Beratungsstelle. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass ein Teil der betroffenen Personen Unterstützung von Fachpersonen ausserhalb der Suchthilfe in Anspruch nimmt. Voraussetzung, dass die Fachpersonen eine Glücksspielsucht frühzeitig erkennen, ist jedoch, dass sie in Bezug auf die Glücksspielproblematik sensibilisiert sind. Deshalb interessiert, inwieweit Fachpersonen (...)
Mon, 05 Oct 2026 00:47:00 +0000
Zusammenfassung Ziel Dieser Beitrag untersucht anhand der Daten der Deutschen Suchthilfestatistik (DSHS) welche Veränderungen sich in der ambulanten Suchthilfe hinsichtlich Klientel, Hauptdiagnosen und Betreuungsergebnis im Zeitraum von 2007 bis 2016 ergeben haben. Die beobachteten Trends werden vor dem Hintergrund sich wandelnder gesamtgesellschaftlicher und versorgungspolitischer Rahmenbedingungen reflektiert. Material und Methoden Aggregierte Daten aller ambulanten Suchthilfeeinrichtungen, die (...)
Mon, 05 Oct 2026 00:46:48 +0000
Die EU-Binnenmigration und die Fluchtbewegungen der letzten Jahre stellen die deutsche Gesellschaft und Politik mit ihren Integrations- und Krisenbewältigungskompetenzen auf die Probe und gehen auch an der Drogen- und Suchthilfe und -prävention nicht spurlos vorüber. Straßensozialarbeit und niedrigschwellige Kontakt- und Beratungsstellen sind häufig die ersten und oft die einzigen Suchthilfe-Angebote, die migrierte Menschen, die Probleme mit psychoaktiven Substanzen haben, in ihrer Vielfalt, ihrer (...)
Mon, 05 Oct 2026 00:46:12 +0000
Zusammenfassung Die Einstellungen, Kenntnisse und Erwartungen der Fachkräfte der Suchthilfe an eine Cannabisregulierung sind zentrale Einflussfaktoren für eine diversitätssensible, evidenzbasierte Versorgung von Menschen mit unterschiedlichen Ausprägungen und Formen von cannabisbezogenen Problemlagen. Die vorliegende Arbeit erhob entsprechende Daten aus unterschiedlichen Handlungsfeldern. Nach einer prä-Studie mit 10 Expert_inneninterviews, wurde eine anonyme Online-Umfrage im Dezember 2022 unter (...)
Mon, 05 Oct 2026 00:45:37 +0000
Zusammenfassung Ziel der Studie Der psychiatrisch-psychotherapeutische und psychosoziale Hilfebedarf in der ambulanten Suchthilfe wurde im Rahmen eines integrierten Versorgungskonzepts mit Beteiligung von Einrichtungen der Suchtberatung und Suchtbehandlung ermittelt. Methodik Die prospektive Datenerhebung erfolgte zwischen dem 01.03.2020 und dem 30.04.2021 im Rahmen der erstmaligen Vorstellung in den beteiligten Einrichtungen der Suchtberatung und Suchtbehandlung. Die Erfassung der psychischen Belastung (...)
Mon, 05 Oct 2026 00:45:17 +0000
Zusammenfassung Ziel Angehörige von Menschen mit Glücksspielproblemen sind mit gesundheitlichen, sozialen und emotionalen Belastungen konfrontiert. Bis dato existiert jedoch kein etabliertes Konzept zur Unterstützung für diese Zielgruppe. Deshalb sollen in dieser Studie zum einen relevante Rahmenbedingungen und inhaltliche Aspekte der Arbeit mit Angehörigen von Menschen mit Glücksspielproblemen geklärt und zum anderen die Grundlage für die Entwicklung einer Kurzintervention geschaffen werden. Methodik (...)
Mon, 05 Oct 2026 00:44:34 +0000
Zusammenfassung Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) sind die Leistungen der Eingliederungshilfe (EGH) aus dem Sozialhilfegesetz SGB XII in das Rehabilitations- und Teilhaberecht (SGB IX) überführt worden. Sie sind somit keine Fürsorgeleistungen mehr, sondern müssen den Rechtsanspruch auf Selbstbestimmung, Teilhabe und Partizipation einlösen. Zudem soll die Ausgabendynamik der EGH gebremst werden. Zur Umsetzung der Leitideen dienen u. a. vertragliche Regelungen, die den allgemein anerkannten Stand (...)
Mon, 05 Oct 2026 00:43:53 +0000
Zusammenfassung Ziel Häufig sind Suchtberatungsstellen erster Anlaufpunkt für Betroffene mit exzessivem Medienkonsum und internetbezogenen Störungen (IBS) sowie deren Angehörige. Aktuell ist das Suchthilfenetzwerk bezogen auf IBS weder flächendeckend, noch sind alle Fachstellen ausreichend auf diese Klientel vorbereitet. Das Projekt „re:set! – Beratung bei exzessivem Medienkonsum“ sollte dazu beitragen, diese Versorgungslücke in Niedersachsen zu schließen. Zudem wurden Empfehlungen zur Implementierung (...)