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Alle Jahre wieder: Aufreger im Programm
hinzugefügt am 17-01-2018
Get the f* out of my House, Dschungelcamp, Bachelor & Co. ÔÇô Was f├╝r Kinder daran problematisch ist

M├╝nchen, 15. Januar 2018 - Einige feiern sie als Kult, andere sind jedes Jahr fassungslos ├╝ber das gro├če Interesse und die hohen Einschaltquoten. Seit vielen Jahren gibt es Sendungen im Fernsehen, die immer wieder f├╝r Diskussionsstoff sorgen: Am 19. Januar startet die 12. Staffel von Ich bin ein Star ÔÇô holt mich hier raus, besser bekannt als Dschungelcamp. Der Bachelor und Deutschland sucht den Superstar laufen bereits. GermanyÔÇśs next Topmodel startet am 8. Februar. Dieses Jahr neu mit dabei: Get the f* out of my House ÔÇô eine extreme Variante von Big Brother.

Diese Formate sind zwar eher f├╝r Erwachsene und Jugendliche gemacht, finden aber auch bei j├╝ngeren Zuschauern ihr Publikum. Die umfangreiche Berichterstattung weckt die Neugier: Kinder wollen auch mitreden, wenn sich die Gespr├Ąche auf dem Schulhof oder im Freundeskreis wieder um die j├╝ngsten Vorkommnisse, Ekelbilder, Peinlichkeiten und Lacher drehen.

Unter www.flimmo.tv erkl├Ąrt FLIMMO, was an den unterschiedlichen Sendungen f├╝r Kinder problematisch sein kann. Bei Get the f* out of my House befinden sich die Teilnehmer in einer Stresssituation mit permanenter Video├╝berwachung. Gef├╝hlsausbr├╝che werden effektvoll in Szene gesetzt. Im Dschungelcamp stehen h├Ąufig Streitereien, intime Gest├Ąndnisse oder ekelige Pr├╝fungen im Mittelpunkt. Vieles verstehen Kinder noch nicht, manches kann sie erschrecken. Bei Deutschland sucht den Superstar werden Kandidaten teilweise zur Unterhaltung der Zuschauer blo├čgestellt oder l├Ącherlich gemacht. In Der Bachelor wird ein fragw├╝rdiges Frauenbild vermittelt und bei GermanyÔÇśs next Topmodel findet eine Fokussierung auf ├äu├čerlichkeiten statt.

Mehr zu den einzelnen Sendungen unter www.flimmo.tv

Pressekontakt: Nina Kolde, Telefon 089/63 808 279, E-Mail nina.kolde@blm.de



FLIMMO ist ein Programmratgeber f├╝r Eltern und Erziehende. Es gibt ihn kostenlos und werbefrei als Brosch├╝re, im Internet und als App. FLIMMO bespricht das Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Medienerziehung. Neben dem Kinderprogramm werden auch solche Sendungen ber├╝cksichtigt, die sich eigentlich an Erwachsene richten. Mit diesen Sendungen k├Ânnen auch Kinder zwischen drei und 13 Jahren in Ber├╝hrung kommen, wenn sie diese gemeinsam mit Eltern, ├Ąlteren Geschwistern oder im Freundeskreis anschauen. Bewertet wird, wie Kinder in unterschiedlichem Alter mit bestimmten Fernsehinhalten umgehen und diese verarbeiten. FLIMMO betrachtet das Programm stets aus der Kinderperspektive.



FLIMMO kann von Institutionen kostenlos bestellt werden und ist dort f├╝r Eltern erh├Ąltlich. ├ľffentliche Bezugsstellen finden Interessierte im Internet unter: www.flimmo.tv/bezugsstellen



FLIMMO ist ein Projekt des Vereins Programmberatung f├╝r Eltern e.V. Mitglieder sind dreizehn Landesmedienanstalten und das Internationale Zentralinstitut f├╝r das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI). Mit der Durchf├╝hrung ist das JFF ÔÇô Institut f├╝r Medienp├Ądagogik in Forschung und Praxis beauftragt.