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ZweijÀhrige Ausbildung zum/r Heilprozessbegleiter/in - Was macht Heilprozessbegleitung aus?
hinzugefügt am 18-12-2020
Kurzfassung
von Joachim Armbrust


Wir betrachten den Menschen in seiner Vielschichtigkeit und lenken den Blick auf seine gesamten Seinsweisen. – in seinem körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Dasein, sowie in seiner Konstitution und Biografie.
Wir nehmen die Vielgestaltigkeit des Menschen als Ganzheit wahr.
Wir unterstĂŒtzen den hellhörig gewordenen Menschen bei der Suche nach den Quellen individueller SelbstheilungskrĂ€fte und bei deren Fruchtbarmachung.
Jeder Mensch ist aus unserer Sicht hinein gestellt in ein biografisches Geworden sein, in eine Gegenwart voller Ereignisse im Spannungsfeld von Vergangenheit und Zukunft.
GemĂ€ĂŸ seiner ihm mitgegebenen oder entwickelten Gaben versucht er tagtĂ€glich Leben und die damit fĂŒr ihn verbundenen Herausforderungen zu bewĂ€ltigen.
TagtĂ€glich ist er dabei Situationen, Erlebnissen, Begebenheiten ausgesetzt, die es in die eigene IdentitĂ€t zu integrieren gilt. Je nach Lebenslage ist er dabei mal mehr und mal weniger auch existentiell gefordert und gezwungen sich ĂŒber den Sinn des Daseins Gedanken zu machen.
. Notwendige, aber einengende, von außen wirkende SteuerungskrĂ€fte, die Einfluss auf das eigene Leben nehmen einerseits, die hohe geforderte Selbstverantwortung bei der eigenen Lebensgestaltung und -sicherung andererseits, sowie die je eigenen, individuell erfahrenen und sich von anderen unterscheidenden Lebenswege verunsichern, belasten und ĂŒberfordern  viele von uns immer wieder (oder können mindestens manchmal verunsichern).
Diesen Fragen kann im Dialog mit dem Heilprozessbegleiter nachgegangen werden.
Je nach Lebensphase ist das eigene Da-Sein zusĂ€tzlich an Aufgaben und Verantwortlichkeiten geknĂŒpft, die es zu erfĂŒllen bzw. zu tragen und auszufĂŒllen gilt. Mal wird das eigene Tun von Erfolg gekrönt sein, mal wird der Einzelne an sich selbst oder an den zu hoch gesteckten Zielen scheitern.
Hilfreich ist in Situationen eigener Verstrickung, - wenn man quasi vor lauter Wolken die Sonne nicht mehr sieht -, der verstehende und wertschĂ€tzende Blick von außen, der mitfĂŒhlender Zeuge wird im eigenen Ringen um halt und Standvermögen.

Respekt und Aufmerksamkeit, sowie verantwortungsvolle, zurĂŒckhaltende, prozessuale Begleitung können durch die entstehende BerĂŒhrung zwischen Zweien oft schon Anstoß in solchen Situationen sein, um VerĂ€nderung herbeizufĂŒhren und die FĂ€higkeit zur Selbstgestaltung wieder herstellen.
Heilprozessbegleitung findet in einem fortwÀhrenden Prozess statt.
Gemeinsam mit dem Menschen, der sich die Begleitung wĂŒnscht, schaut  der Heilprozessbegleiter, welche Ă€ußeren bzw. inneren Ereignisse bzw. ErkenntniseinbrĂŒche, ihn aus seiner eigenen Mitte geworfen haben, die ihn nun zur Inanspruchnahme von Begleitung veranlassen.
Gemeinsam wird erspĂŒrt, was das Ziel der Begleitung sein könnte: Geht es um das Erarbeiten von Annahme einer unausweichlichen Situation? Geht es um das Erreichen von Zielen, die in weite Ferne gerĂŒckt scheinen? Geht es um WĂŒnsche von Haltungs- oder VerhaltensĂ€nderung? Geht es um grundlegendere Werteneuorientierung? Geht es um existentielle Erfahrungen, die die (auch zeitliche) Begrenztheit unserer Existenz haben aufscheinen lassen? Geht es also auch um Sinnfindung? Geht es um transpersonale Erfahrung?
Dabei heißt fĂŒr uns als Heilprozessbegleiter, wieder zur Mitte finden, nicht immer und unausweichlich kurzfristig wieder produktiv zu werden im Sinne unserer Produktionsgesellschaft.
Wir sind, die Zustimmung des begleiteten Menschen vorausgesetzt, dazu bereit, auch unorthodoxe Wege mit zu gehen und z.B. jede Form von Arrangements zu begleiten, die notwendig sind, um eine tiefgreifende Wandlung, die wieder hin zu mehr Ganzheit und Heil fĂŒhrt, zu ermöglichen.
Dabei wissen wir, dass jeder Mensch bei solchen Prozessen von seiner Eigen-Zeit und seinem Eigen-Raum ausgehen muss.
Jeder Mensch gehorcht in erster Linie seinen eigenen, selbstorganisatorischen Gesetzen, die nur durch seine Eigenstruktur und durch seine eigene Geschichte erklĂ€rbar sind. Jeder Mensch will mit seinem Tun seine eigene Struktur bzw. sein Gleichgewicht aufrechterhalten, alle „Deformationen“ möglichst rasch und ökonomisch wieder ausgleichen. Jeder Mensch bringt von Anfang an seinen je eigenen Bauplan mit auf die Welt.
Wir glauben an die FĂ€higkeit des Menschen zur Selbstorganisation. Der Mensch hĂ€lt durch andauernde AktivitĂ€t sich selbst als Organismus (Organisationsform) als kritische, fundamentale Variable konstant.  Alle dynamischen ZustĂ€nde seines Organismus dienen dazu, das Gesamte im Gleichgewicht zu halten, bzw. es andauernd in ein neues Gleichgewicht zu bringen, wieder Boden unter den FĂŒssen zu gewinnen, wenn wir ins Bodenlose gefallen sind.
Es gibt kein feststehendes Bezugssystem außerhalb von ihm, jedes Bezugssystem ist selbst BĂŒhne des Neuwerdens und Teil der Wandlung und ist immerfort an der VerĂ€nderung und Neufindung des Gleichgewichts beteiligt.
„Eigenraum“ und „Eigenzeit“ bewegen sich im Rahmen von Gleichzeitigkeits-beziehungen und Ungleichzeitigkeitsbeziehungen zu ParallelrĂ€umen und Parallelzeiten. Dabei gibt es so etwas wie eine psychische Innenzeit bzw. ein je eigenes, persönliches, psychisches Tempo, einen eigenen Rhythmus.
So wie jede Blumen- und Pflanzenart ihren Rhythmus zur Entfaltung und zur BlĂŒte hat, so hat jeder Mensch seinen Rhythmus. Dabei darf das nicht starr gedacht werden, sondern muss als deformierbar betrachtet werden. Je nach Kontext, je nach Stimmung, Jahreszeit, Jahrestemperatur, Wetterlage, je nach Anforderungsdruck, traumatischen Einschnitten, Überforderungsphasen, erfĂŒllten Seins-Phasen oder Eindruck hinterlassender Stille-Zeit, kann sich der Rhythmus Ă€ndern, z.B. ausdehnen, zusammenziehen, verzerren, initiieren, hervorschießen, einkapseln
 usw.
Jede Wirklichkeit, ganz gleich ob materiell oder psychisch ist offensichtlich die Resultante von „im Prinzip“ ganz gleichartigen, sowohl synchronen, wie diachronen Prozessen; erst zusammen schaffen beide „fortwĂ€hrend“ RealitĂ€t oder Gegenwart und es kommt zu ausgedehnten EreigniszusammenhĂ€ngen.
Wir leben in einem Raum der steten Beschleunigung aller Kommunikationsprozesse, der zunehmenden Automatisierung, der um sich greifenden Anonymisierung, der Leistungsverdichtung, der allgegenwĂ€rtigen Sinnentleerung, der Taktzeit, der Effektivierung, der Mobilmachung von Maschinenenergie, des Einschmelzens von lokalen Unterschieden und Traditionen, der zunehmenden Vermassung, der immer enger werdenden Möglichkeiten zur Selbstgestaltung und zum Selbsterleben der „Eigenzeit“. Maschinenzeit und Eigenzeit finden immer schwerer zusammen zu einer gemeinsamen QualitĂ€t. Heilen setzt aber bewusstes LEBEN in Eigenraum und Eigenzeit voraus.
Der Mensch mitsamt seinem Geist, seiner Technik, seinen sozialen, zivilisatorischen und kĂŒnstlerischen Errungenschaften ist und bleibt ein Teil, ja sogar ein Produkt der Natur. Es wĂ€re fatal, diese fundamentale Tatsache nicht bald wieder zu entdecken.
Aber leider unterliegen einmal erworbene und als operational befundene Denk- und FĂŒhlsysteme einer enormen TrĂ€gheit. Als ritualisierte Gewohnheit geben sie uns Halt und Sicherheit und wollen von den meisten nicht wieder verlassen werden auch wenn ihre Zeit lĂ€ngst schon vorbei ist.
Die unreflektiert als objektiv bezeichnete Wissenschaft glaubt sich heute in der Mitte zu befinden. Alles, was sich neben ihr bildet ist unwissenschaftlich, esoterisch oder sektiererisch und ohne Bewandtnis. Doch das ist weit gefehlt. Die echte Mitte baut beim Erwerb von Welterkenntnis nicht nur auf Geist, sondern auch auf Seele und GefĂŒhl, sowie auf Eigenraum und Eigenzeit. Außerdem verachtet eine wahre Mitte keinen Erkenntnismodus und auch keine der verschiedenen Daseinsformen und keine der damit verbundenen Glaubenssysteme, solange sie die  WĂŒrde des Einzelnen und die Unversehrtheit des Ganzen achten.
Jede noch so kleine Einzelwahrheit wird vom Heilprozessbegleiter als Ausgangspunkt von Entwicklung akzeptiert. Mitte ist fĂŒr ihn allumfassendes Sein und allumfassendes Werden, sowohl Gleichgewicht wie Zerstörung, sowohl Ruhe wie Bewegung.
Jede Zeit, jeder Mensch, jeder Einzelne muss die Wahrheit, die Wirklichkeit immer wieder neu fassen, neu formulieren, neu spĂŒren (denken und fĂŒhlen zugleich) und dafĂŒr braucht er Eigenzeit, den Willen zur Introspektion, das Anbinden an die eigenen Lebens- und HeilkrĂ€fte, dafĂŒr braucht es den Gang in die eigene Tiefe, das Eintauchen ins eigene „Noch-Nicht“ um aus dem Dunkel der noch nicht gelebten Zukunft neue Gewissheit fĂŒr sich und sein Schicksal oder auch ĂŒber die ZusammenhĂ€nge der Welt zu gebĂ€ren. Es braucht an dieser Stelle induktive Prozesse und nicht deduktive Vorgaben und es braucht auch die mitfĂŒhlende Zeugenschaft, die den Prozess dialogisch begleitet.
Stattdessen erleben wir eine immer weiter fortschreitende HeilmitteleinschrÀnkung, synthetische Arzneimittel anstelle von pflanzlichen Substraten. Eine WerkstattmentalitÀt im Krankenhaus, die alles, was krank ist, wegschnippelt, getrieben von einer auf die Reparatur beschrÀnkte GeschÀftigkeit, die dem kranken Menschen in keiner Weise gerecht wird. Dieser sollte besser gestern, wie heute schon wieder in das Arbeitsleben eingefÀdelt sein.
Krank sein bedeutet auch EinschrĂ€nkung oder Verlust menschlicher EntfaltungsrĂ€ume oder EinschrĂ€nkung der Selbstentfaltung. Gesundung ist ein Widererschließen menschlicher Lebensmöglichkeiten.
Wir wollen Mut machen und dabei unterstĂŒtzen, dass wieder mehr individuelle Selbstregulation möglich wird.
Damit das gelingen kann, brauchen wir wieder einen anderen Zeit- und Raumbegriff (Objektkonstanz, Orientierung).
Es geht auch um Reintegration des Wissens von Sterben und Tod und um die Initiierung einer Kultur des MitgefĂŒhls, die in der Lage ist, die UnterstĂŒtzung zu geben, die es braucht, um mit Mut in den letzten oder vorlĂ€ufig nĂ€chsten Schritt einzuwilligen, wenn er sich denn nun ankĂŒndigt und vollzogen werden muss.
Es geht um Lebensgestaltung, auch oder gerade auf dem Weg in den Tod oder um Auferstehung in einen neuen Lebensentwurf hinein, nach dem „petite de morte“.
Im Gegensatz zu theologischen und pastoralen Haltungen  haben wir keine Erwartungen an den nĂ€chsten Schritt. Der Hilfe suchende wĂŒnscht sich einen Begleiter der bedingungslos da ist, ohne eine bestimmte Weltanschauung zu verbraten oder gar einzufordern oder methodisch auf seine Vorstellung von Wegen zu pochen.

Heilprozesse begleiten – einige Gedanken dazu
"Der Mensch muss manchmal Berge ĂŒberwinden, um zu seinem Herzen zu kommen."
„Wirklichkeit ist, was wirkt.“ - Medizin und Gesundheitswesen neu denken.
„Manchmal verlieren wir die Fassung, einfach so, und ehe wir uns versehen, ist uns eine neue Sicht der Welt zugefallen.“
Heilen ist nicht das Gleiche wie kurieren.
Heilen bezieht sich auf den Gesamtzustand deines Lebens, wÀhrend kurieren deinen physischen Zustand betrifft. Deshalb ist heilen immer möglich, unabhÀngig davon, wie schlecht es um dein Leiden steht. Doch du musst den Heilungsprozess selbst auslösen.
Außergewöhnliche Menschen verstehen dies. Sie sind gewillt, schwierige Entscheidungen zu treffen, erproben neue Wege und sind voller Inspiration.
Wir alle haben die FĂ€higkeit außergewöhnlich zu werden; ob wir sie nutzen oder nicht hĂ€ngt von uns ab. Wie entstehen Ideen? Niemand weiß das, aber wir haben ein Wort dafĂŒr: Inspiration. Es bezeichnet den Moment, in dem etwas vollkommen Neues geboren wird. Das Wort ist abgeleitet aus dem Lateinischen inspiratio, was so viel bedeutet wie Beseelung. Das Wort ist dem Moment gewidmet, indem Menschen Dingen Leben einhauchen, wenn sie eine neue Form finden, wenn sie Wege suchen, die niemand vor Ihnen gegangen ist.
Wenn wir das Beste geben, was wir können – und mit dem leben mĂŒssen, was dabei herauskommt. Das ist der beste Boden fĂŒr neue Ideen. Dann haben wir EinfĂ€lle und die Eingebungen kommen ganz von allein.
Unter Inspiration (von lat.: inspiratio = Beseelung, Einhauchen von Leben, Ausstatten mit Geist) versteht man allgemeinsprachlich jene mentale Kraft, die neue Ideen hervorbringt. Inspiration bezeichnet hĂ€ufig auch ein Erlebnis, das als Auslöser fĂŒr eine neue Idee angesehen wird, z.B. die Begegnung mit einem Menschen, eine Reise oder ein Traum. Menschen, die KĂŒnstler oder Wissenschaftler inspirieren, nennt man Musen.
Das Konzept der Inspiration setzt voraus, dass KreativitĂ€t oder OriginalitĂ€t im Menschen durch einen bestimmten Auslöser von außen in Gang gesetzt werden mĂŒssen. Allerdings ist noch nicht erforscht, ob dieser Auslöser tatsĂ€chlich die neurologische Ursache fĂŒr KreativitĂ€tsschĂŒbe großer KĂŒnstler ist, oder ob vielleicht eher interne biologische Prozesse der Grund sind.
Der Heilprozessbegleiter ist einer, der den Kranken - oder den Menschen, dessen Lebensenergie sich ihm selbst entzieht- , quasi als WeggefĂ€hrten in die Untiefen seiner „Noch-nicht-Existenz“ begleitet. Ihm geht es weniger um die Ă€ußere Gesundung, als vielmehr um die innere Heilung: Heil werden, die eigene Mitte neu ausloten, ist das, was er sich fĂŒr den strauchelnden Menschen wĂŒnscht.
Der Mensch in ErschĂŒtterung und Krise wird seiner momentanen Situation gewahr, muss sie annehmen lernen, wie sie ist. Seine Aufgabe ist es jetzt, sein Wollen in der Welt der Erfolge und Ziele zu verwandeln in ein Hinhören und Lauschen auf das, was aus ihm heraus Gestalt finden will.
Es geht darum, die leisen und unscheinbaren Bewegungen aufzunehmen, die sich zu Wort melden.

Der objektbezogene Körper wird heutzutage geradezu in Richtung Gesundheit gedrillt:
ĂŒber Medikamentenvergabe, die an ihm vorbei Gesundheit herstellen soll,
ĂŒber die eigenen Willensanstrengungen, die ihn selbst als Kranken außer Acht lassen,
ĂŒber die Leistungsanforderungen von außen, die ihn quasi in die Gesundheit zwingen.

Uns geht es als Heilprozessbegleiter mehr um einen subjektbezogenen Körper, der den, - wenn auch vielleicht leisen -, Eigenbewegungen in Richtung Gesundung bzw. Heilung und der entstehenden Melodie des Neuanfangs folgen darf.
Es geht also um eine wahrnehmungsbezogene, prozessuale Hinwendung zum eigenen Sein. Es geht darum, sich den Bewegungs- und Entwicklungsmustern, die allem Lebendigen zugrunde liegen, zu öffnen, ihnen Raum zu geben, sie ihren Weg finden zu lassen. Ein Prozess, der nicht darĂŒber hinweg geht, sondern aus der eigenen Tiefe schöpft und von dorther neu zur Welt bringt.
Der Heilprozessbegleiter sieht Krankheit nicht als Antwort auf eine Schuld, sondern als Teil eines schmerzhaften, und meist nicht herbeigesehnten Prozesses zur eigenen Neuwerdung.

Herzlichst

Joachim Armbrust & Sandra Rose
Ausbilder zum Heilprozessbegleiter
ZweijÀhrige Ausbildung

Joachim Armbrust & Sandra Rose
Praxis fĂŒr Psychotherapie, Paartherapie, Supervision,
Coaching, Mediation und Prozessgestaltung
Altes Schulhaus
Lindenweg 12
74542 Braunsbach-Geislingen a.K.
Tel.: 07906/9417774
Handy: 016091719672 (Joachim)
Handy: 0157 391 000 38 (Sandra)
E-Mail: joachim.armbrust@t-online.de
URL: https://www.punkt-genau-seminare.de/ausbildung/heilprozessbegleiter/