
Timm Helten: Die Faszination von Computerspielen. Eine Herausforderung für (sozial-)pädagogische Arbeit mit Jugendlichen
Medien erlangen im Leben von Kindern und Jugendlichen eine immer größer werdende Bedeutung und übernehmen häufig schon sozialisationsspezifische Funktionen. Bereits Kleinkinder machen in der Familie erste Erfahrungen im Umgang mit Medien in Form von Bilderbüchern, Hörspielkassetten, Fernsehen, CDs etc. Im weiteren Entwicklungsverlauf vergrößert sich das mediale Angebot: Radio, Zeitungen und Zeitschriften, Bücher, Kino- und Videofilme, Fernsehen, Internet, Videospiele und der PC werden zum ständigen Begleiter im jugendlichen Alltag. Kinder und Jugendliche sind von interaktiven Medien im besonderen Maße fasziniert: Erste Kontakte mit der virtuellen Welt werden über Computerspiele geknüpft. Computergenerierte Welten sind entsprechend bestimmter Spielregeln per Tastatur, Maus oder Joystick für jedermann erleb- und spielbar, vermitteln intensive Erfahrungen und sind speziell für Heranwachsende reizvoll. Aus der heutigen Kinder- und Jugendkultur sind Computerspiele nicht mehr wegzudenken. Eine Auseinandersetzung der Heranwachsenden mit dem Computerspiel erfolgt dabei alleine oder innerhalb der Peergroup, d.h. außerhalb pädagogischer Räume. (Autor Timm Helten Einleitung)Kontakt zum Autor t.helten@alphabetisierung.de
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