
Soziale Probleme entstehen dann, wenn die Bedürfnisse von Individuen aufgrund ihrer unzureichenden Einbindung in soziale Strukturen (Gruppen, Familien, Organisationen, Gesellschaften) verletzt sind. Im Wesentlichen können vier verschiedene Arten sozialer Probleme benannt werden:
1. Ausstattungsprobleme: Menschen haben zu wenig oder keinen Zugang zu bedürfnisrelevanten Ressourcen.
2. Austauschprobleme: Menschen leben in Verhältnissen, die von asymmetrischen Austauschverhältnissen gekennzeichnet sind, die nicht auf Gegenseitigkeit beruhen.
3. Machtprobleme: Menschen werden durch Machtverhältnisse daran gehindert, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
4. Kriterien- und Wertprobleme: Menschen leben in Verhältnissen, in denen Normen und Werte (z. B. Gerechtigkeit, Transparenz, Wahrheit ...) nicht oder nur willkürlich vertreten werden.
Soziale Arbeit als Profession arbeitet an der Lösung dieser Probleme. Soziale Arbeit als Disziplin erforscht die Zusammenhänge der Problementstehung und Problemlösung. Soziale Arbeit als Lehrfach leitet zukünftige Professionelle anhand der in der Disziplin gemachten Erkenntnisse an. Soziale Arbeit als Forschungsfeld erforscht die verschiedenen Zusammenhänge der Sozialen Arbeit in ihrem sozialen, persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld.
Die Vertretung der Sozialen Arbeit gegenüber den Tarifparteien, Regierung und Parteien wird gewährleistet durch den DBSH, den Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit. Eine fachlich-berufspolitische Vertretung wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Sozialarbeit DGS geleistet (http://www.deutsche-gesellschaft-fuer-sozialarbeit.de).
Quelle: Wikipedia
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